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Frau füttert Hund

Es ist nicht viel anders als beim Menschen: Die Ernährung hat einen entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit. Erst recht beim älteren Hund oder gar beim alten "Methusalem". Je früher damit begonnen wird, desto positiver und anhaltender können die Auswirkungen auf die Fitness und Beschwerdefreiheit für Hunde in späteren Jahren sein. Dazu zählt natürlich auch das Thema Übergewicht. Tun Sie ihrem Hund etwas Gutes:

 

Auch wenn es einem selbst nicht leicht fällt, Leckereien einmal stehen zu lassen. Sie sind der Menü-Chef Ihres Vierbeiners und Sie haben nicht einmal einen inneren Schweinehund zur Ausrede, der taugt nur für den Menschen. Ihr Hund wird Ihnen eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit mehr Vitalität und Wohlbefinden danken. Auch wenn seine bettelnden Rehaugen das nicht wissen können - Sie sollten die Verantwortung dafür gerne übernehmen. 

 

Gewichtskontrolle

Laufende Gewichtskontrollen verhindern, dass ein Tier ins Übergewicht abgleitet. Bei aktiver Regulierung des Gewichts kann damit für bestimmte Erkrankungen bereits idealerweise die Basis entzogen werden. Dazu gehören beispielsweise Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Gelenk- und Knochenprobleme. Sind Sie sich bei der Einschätzung des optimalen Gewichts nicht sicher, befragen Sie bitte einen Tierarzt, zum Beispiel beim nächsten Impftermin.

Aber auch ohne Waage kann man testen: Man muss die Rippen unter geringer Fettabdeckung fühlen können und die Taille eines Hundes sollte man sehen können. Jeder Hund hat so etwas, zumindest im Ansatz. Wenn nicht, hat der "Schweinehund" zugeschlagen. Vertreiben Sie ihn, er gehört definitiv nicht zu ihrem Rudel. 

 

Das richtige Futter für ältere Hunde

Der Hund bewegt sich im Alter im Schnitt weniger als in jungen Jahren. Bedeutet das schon aus diesem Grund eine Verringerung der Futterration? Ein klares Jein. Vorausgesetzt, der Hund hatte vorher kein Übergewicht kann das je nach Reduzierung zu Nährstoffmangel führen. Hunde, deren Bewegungsaktivitäten nachlassen, verlieren Muskelmasse und benötigen weniger energiereiche Kost als in früheren Jahren und trotzdem brauchen sie die nötigen Nährstoffe.

Im Handel gibt es speziell auf diesen Umstand abgestimmte Fertigfutter für ältere Hunde. Sie sind auf die Bedürfnisse des alternden Hundeorganismus abgestimmt und sind nebenbei durch einen höheren Ballaststoffanteil leichter verdaulich.

 

Zur Häufigkeit des Fütterns

Die Verdauung wird bei vielen Hunden im Alter etwas träger. Das Futter sollte deshalb in diesem Fall auf zwei bis drei (kleinere!) Mahlzeiten verteilt werden, um damit den Magen zu entlasten. Damit sich Ihr Hund weiterhin vergnügt, munter und wohlgeformt in seinen Lieblingsecken räkelt ;-)


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