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hund schlappohr schlaf thumbErkältung beim Hund - Schmuddelwetter und kühle Temperaturen - in der kalten Jahreszeit schlagen sich viele Menschen mit Erkältungen herum. Manch ein Erkrankter sucht dann die Nähe seines Hundes. Doch aufgepasst: Auch Hunde können sich beim Menschen anstecken und natürlich auch selbst Infekte mit Schnupfen, Husten und Fieber entwickeln.  Ruhe und viel Trinken sind die beste Medizin.

Glücklicherweise können sich Hunde nicht an der "echten" Grippe, ausgelöst vom Influenza-Virus, bei Menschen anstecken. Ansteckend ist nur die Erkältung, der grippale Infekt, mit ähnlichen Symptomen wie beim Zweibeiner. 

Reduzieren Sie die Belastung für Ihren Hund, unternehmen Sie nur noch kleine Spaziergänge und gönnen Sie Ihrem Tier Ruhe. Reiben Sie nach einem Spaziergang in der Nässe Ihren Hund gut trocken gerieben. Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" weist darauf hin, dass Hunde, die zusätzlich zum Schnupfen an Husten, rasselndem Atem, Würgen, eitrigem Augenausfluss oder erhöhter Körpertemperatur leiden, zur Untersuchung bei einem Tierarzt gebracht werden sollten. 

Wer sich und seinem Hund es zutraut, kann im Zweifelsfall auch versuchen, beim Tier auch Fieber zu messen (rektal). Beachten Sie dabei allerdings, dass Hunde eine ca. ein Grad höhere Körpertemperatur als Menschen haben.

Basset-Hund schläft

 

Weitere Hilfen bei Erkältungen, damit Hunde Ihren Schnupfen schnell überwinden

Einige Dinge kann man beim Auskurieren vom Menschen auf den Hund übertragen.

  • Warme und trockene Liegeplätze (ggf. feuchte Decken vom Spaziergang wechseln)
  • Ausreichend Flüssigkeit zur Befeuchtung der Schleimhäute und zur Unterstützung der Heilungskräfte. Wenn Sie Ihrem Hund Trockenfutter geben, können Sie versuchen, das Futter direkt einzuweichen oder besondere Leckerchen im Wassernapf zu platzieren und Ihren Vierbeiner auf die Suche schicken. 
  • Kurze Spaziergänge, bei Schmuddelwetter idealerweise in einer Regenpause und hinterher ein kurzes Abrubbeln des Fells, verbunden mit echten Ruheplätzen abseits der Zimmertüren un geringer Geräuschkulisse, damit der Hund sich gesund schlafen kann. 

 

Die Heimtierexpertin Birgitt Thiesmann (VIER Pfoten) vertritt die Meinung, dass Inhalieren auch bei Hunden eine gute Möglichkeit ist, um Erkältungsanzeichen zu lindern. Besonders gut würden sich dafür Wasser mit Meersalz, und auch verschiedene Teesorten eignen.

„Auf ätherische Öle sollte unbedingt verzichtet werden, sie können für das Tier giftig sein“, warnt Thiesmann. Am einfachsten gelänge das Inhalieren, wenn Hunde gut an eine Schlaf- oder Transportbox gewöhnt seien. Sie empfiehlt in diesem Fall, das Tier dort kurzzeitig einzuschließen, den Topf zum Inhalieren davor zu stellen und eine dicke Decke über Box und Topf zu legen. Wichtig ist, dass der Topf nicht zu dicht an der Box steht, damit er nicht umgeworfen werden kann. Die Inhalationsflüssigkeit sollte sehr warm aber auf keinen Fall kochend sein.

„Damit es gar nicht erst zur Erkältung kommt, sollten Hundehalter vorbeugen“, rät Thiesmann. Auch Hunde hätten in der Schnupfenzeit einen erhöhten Bedarf an Vitaminen und Fettsäuren – das sollte beim Füttern beachtet werden. Zur Stärkung der allgemeinen Immunsituation könnten Präparate wie Echinacea, Vitamin C und Aloe Vera übers Futter verabreicht werden.“

Luftbefeuchter werden von Ihr befürwortet, doch auf jeden Falle ohne Raumdüfte, Sprays oder Räucherstäbchen.

 

Vorbeugung - gut durch den Winter für Mensch und Hund

Da können sich Hund und Besitzer durchaus gegenseitig unterstützen: Sind beide ohne akute Infekte, kann regelmäßige Bewegung an der frischen Luft das Immunsystem stärken. Ausgewogene Ernährung und Entspannung in der freien Natur  fördern die körpereigenen Abwehrkräfte von Mensch und Tier. Das gilt gerade für die dunkle Jahreszeit. Die beste Motivationshilfe für Menschen, sich auch im Winter-Halbjahr draußen zu bewegen, ist der eigene Hund und den Spaß, den man mit ihm unterwegs haben kann. 

Siehe auch: Winter-Pflege für Hund

Die Hundenase - schnuppert 1000 Aromen


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