thumb pfote verband hund fot57358258 500pxDie Hunde-Gesundheit fängt manchmal unten an. Die Pfoten unserer Hunde sind zwar ihr Schuhwerk aber bei weitem nicht so undurchlässig und unempfindlich wie unsere Gummisohlen. Es gibt Fälle, in denen Hundepfoten-Pflege angesagt ist.

 

Die häufigsten Gefahren für Hundepfoten erkennen

Normale Umwelteinflüsse beim täglichen Laufen und Gassi-Gehen auf natürlichem Boden werden Ihrem Hund hoffentlich nur selten Schwierigkeiten bereiten. Aber wenn, dann richtig: Hier sind die Top 5 der Pfotengefahren

  1. Fremdkörper auf natürlichem Untergrund: Dornen sind die unauffälligsten Übeltäter in freier Natur für Hundepfoten. Wenn ihr Hund plötzlich leicht hinkt oder seine Pfote auffällig oft leckt, prüfen Sie die Pfotenballen auf Fremdkörper. Geheimversteck: Es ist keine Dorne oder Schnittverletzung zu entdecken? Manchmal verstecken sich kleine Fremdkörper wie oder Grassamen oder kleine Steinchen geschickt zwischen den Pfotenballen.
  2. Verletzungen über Stock und Stein: Abgebrochene Astspitzen und ebenso spitze Steine können zu Rissen und Schnittwunden an den Ballen und an der empfindlichen "Wolfskralle" führen.
  3. Eis und Salz: Extremes Wetter bringt oft Ärger für Hunde-Pfoten. Angetauter Schnee,  der im Schatten wieder zufriert, kann als scharfkantiges Eis Poften verletzen. Noch viel häufiger ist allerdings Streusalz, dass die Pfotenballen angreift und schmerzt. Hier gibt es Tipps zur Vorsorge im Winter-Special für Hunde.
  4. Glitzernde Asphalt-Gefahren: In Städten entwickeln manche Hundebesitzer nahezu einen sechsten Sinn. Oft genug liegen an gut frequentierten Straßen Glassplitter oder andere spitze Gegenstände, die Hundepfoten verletzen können. Überprüfen Sie deshalb, sobald Ihnen beim Spaziergang solche Gefahren aufgefallen sind, die Pfoten Ihres Hundes. Manchmal kompensieren Hunde ein leichtes Humpeln. Je früher eine Verletzung auffällt, desto einfacher ist sie zu behandeln.
  5. Humpeln ohne Verletzung? Im Sommer steigen die Temperaturen auf heißen Asphaltstraßen und schmerzen auf empfindlichen Hundepfoten. Passiert das regelmäßig, sollten Sie einige Gewohnheiten beim Gassigang im Sommer ändern: Schatten suche, die Schattenseite an Straßen bevorzugen, unsasphaltierte Wege, lange Spaziergänge eher morgens und abends, ab ins Grüne!

Pfoten-Verband beim Hund

Siehe auch: Tipps zur Fellpflege

 

Hunde-Pfoten Verletzungen richtig behandeln

Ist eine Verletzung entstanden, muss sie in der Regel desinfiziert und ggf. verbunden werden, um einer Entzündung vorzubeugen.

Oberflächlich steckende Fremdkörper versuchen viele Hundebesitzer mit sterilisierter bzw. desinfizierter Pinzette selbst zu entfernen. Aber zumindest bei einem tiefer steckenden Fremdkörper sollte dies auf jeden Fall ein Tierarzt tun bzw. das Ergebnis der eigenen Bemühungen nochmals untersuchen. 

Wenn Sie sich allgemein bezüglich der Schwere der Verletzung nicht sicher sind, ist sowieso ein Besuch bei einem Tierarzt Ihres Vertrauens anzuraten. Das gilt vor allem, wenn sich auch das allgemeine Befinden Ihres Hundes spürbar verändert. Neben der eingehenden Untersuchung kann er dem verletzten Patienten mit einem fachgerecht angelegten Verband oder mit schützenden Hundeschuhen helfen.

Dann braucht Ihr Hund vor allem Ruhe, damit die Verletzung abheilen kann. Ihr Wunschhund wird von selbst darauf kommen, aber Sie können ihn natürlich dabei unterstützen, indem Sie ihn ein wenig pflegen und ansonsten in Ruhe lassen. 

 

Haarige Gesellen pflegen

pfote_ballen_lange_haare_low.jpgEinige Hunde verfügen über einen starken Haarwuchs zwischen den Zehen. Die Haare stehen dort regelrecht über und werden auch im Gegensatz zu den Krallen durch das Laufen nicht kürzer.

Sie sollten die Haare dort deswegen regelmäßig kurz schneiden. Dadurch verhindern Sie, dass sich Schmutz oder im Winter sogar Eis zwischen den Ballen festsetzen und zu Schmerzen oder Verletzungen führen können.

Wichtig: Dies bezieht sich auf die langen Haare, die direkt zwischen Pfotenballen und Boden Druckstellen beim Laufen verursachen können. Lange Haare auf der Pfote selbst sind dagegen selten problematisch und sollten nach Möglichkeit wegen ihrer natürlichen Schutzfunktion belassen werden. 

Siehe auch Tipps zur Pfoten-Vorsorge im Winter-Special für Hunde

Tipps zur Fellpflege


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