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TV-Tipp zu Hunde-Themen, ab 02.06.2013 - In fünf Filmen begleitet das ZDF die Hundepsychologin Maja Nowak bei ihrer Arbeit. Bei ihr suchen Menschen Rat, die mit ihren Hunden nicht klarkommen. Viele haben schon alles Mögliche versucht: Unzählige Hundetrainer haben diverse Methoden ausprobiert, man hat wahlweise Leckerlis oder Gewalt eingesetzt. Wenn so gar nichts fruchtet, landen Frauchen und Herrchen irgendwann auch bei Maja Nowak. Sie hat sich einen Namen gemacht mit einer unkonventionellen Idee.

Sie fragt: Warum haben wilde Straßenhunde keine Neurosen, und warum gelingt es Hundemüttern bestens, ihre Jungen zu erziehen ohne je eine Hundeschule besucht zu haben? Die Antwort: Es liegt einfach in ihrer Natur. Und die gilt es zu verstehen. So entwickelte Maja Nowak einen Ansatz, der innerhalb kurzer Zeit erfolgreich wurde, ihre Bücher zu Bestsellern machte und Menschen aus der ganzen Welt in ihr Hundezentrum nach Berlin pilgern lässt. (Maike Maja Nowak - Wieviel Mensch braucht ein Hund? bei buch.de)

Was ist das Besondere an diesem Ansatz? Maja Nowak glaubt nicht, dass Hunde Dressur und Kommandos brauchen. Sie kommuniziert mit Hunden auf einzigartige Weise, nämlich wie ein Hund und nicht wie ein Mensch. Lehren, die Maja Nowak aus der langjährigen Beobachtung von Hunden gezogen hat. Und die sind leicht verständlich.

Die ZDF-Reihe unterscheidet sich von anderen Coaching- und Hunde-Trainer-Formaten, in denen die Tiere mit Belohnungen und durch Konditionierungen über lange Zeit dressiert werden. Hier wird kommuniziert. Maja Nowak hat einen ganz eigenen Zugang zu den Tieren - kreativ, ohne Leckerlis und ohne Gewalt. Das Beeindruckende: Eine Veränderung passiert sehr schnell. Der Hund muss nicht mühsam über Wochen und Monate dressiert werden. Er versteht sofort, wenn jemand "seine Sprache" spricht.

Der erste Film widmet sich einigen spannenden Fällen aus Maja Nowaks aktueller Arbeit, die ihre erstaunliche Herangehensweise miterleben lassen. Und er erzählt die Geschichte von Maja Nowak: Wie wurde aus der erfolgreichen Liedermacherin eine Hundetrainerin? Wie entwickelte Maja Nowak ihren ganz eigenen Ansatz in der Arbeit mit Hunden? Und woher nahm sie all diese Erkenntnisse. Dafür blickt der Film knapp 20 Jahre zurück, als Maja Nowak in einem kleinen russischen Dorf zusammen mit zehn Hunden lebte.

Der Film zeigt, wie Maja Nowak mit drei unterschiedlichen Hunden arbeitet, die alle schon einen langen Leidens- und Therapieweg hinter sich haben. Immer wieder wenden sich Halter an Maja, die schon "alles versucht haben". Da wurden diverse Trainer konsultiert oder auch Medikamente verabreicht. Der Alltag der Hundehalter ist meist bestimmt von den Ängsten und Aggressionen ihrer Hunde.

So ist es auch bei Isabell aus Neuruppin. Sie bekam Hündin Marcy aus dem Tierschutz. Marcy beißt schon seit über einem Jahr alles weg, was ihr zu nahe kommt. Schnell ist Maja Nowak klar, dass Marcy sich so verhält, weil dies die einzige Möglichkeit für sie zu sein scheint, sich und ihr Frauchen zu beschützen. Schwer traumatisiert war Marcy zu der jungen Tierarzthelferin gekommen. Völlig überfordert von den Panikattacken und dem täglichen Stressdurchfall des Hundes, ist Isabell extra für den Hund von der Stadt aufs Land gezogen. Maja Nowak stellt sich der scheinbar aggressiven Hündin, die auch jetzt panisch schnappt und beißt. Schließlich beruhigt sich Marcy aber, und für Isabell keimt neue Hoffnung auf.

ZDF, Sonntag, 2. Juni 2013, 13.15 Uhr: Die Hundeflüsterin Maja Nowak - Lernen von den Leithunden

(Quelle: ZDF)

Siehe auch: Maike Maja Nowak - Wieviel Mensch braucht ein Hund? bei buch.de

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