Unterwegs in Frankreich mit Hund - Bretagne zu Fuß: Küstenwege auf 1300 Kilometer Länge, da sollte für jeden etwas dabei sein. Die in der Regel gut ausgeschilderten Wanderwege im Nordwesten Frankreichs führen nahezu vollständig an der Küste entlang, von der Bucht des Mont-Saint-Michel bis nach Saint-Nazaire. Die meisten der sogenannten Zöllnerwege wurden schon zu Zeiten der Französischen Revolution angelegt und sollten zur Überwachung der Küsten und zum Schutz gegen Schmuggler und Plünderer von Schiffswracks dienen.

Ausgeschilderte Wanderwege in der Bretagne

Neben vielen kleineren und manchmal nicht durchgehend markierten lokalen Wegen gibt es mehrere Kategorien von zusammenhängenden Wanderwegen in der Bretagne. Die GR Wanderwege (grande randonnée), mit “weiß und rot“ markiert, sind im wesentlichen Fernwanderwege, wie etwa der Küstenwanderweg GR 34, der um die gesamte Bretagne herumführt.

Die sogenannten GR de Pays (in etwa: "Landwanderwege") kamen im Laufe der Jahrzehnte  zu den klassischen "GR"-Wegen hinzu. Zur klaren Unterscheidung wurden diese in den Farben “gelb und rot“ markiert. Die PR-Wege ("Spaziergang und Wandern") beinhalten schließlich kürzere Routen von ca. einer bis fünf Stunden Wegzeit. Diese Wege sind meistens einheitlich mit einem gelben Strich gekennzeichnet. Bei dieser großen Auswahl sollte also für jeden Fitnesszustand und jedes Wetter etwas dabei sein. Oftmals kreuzen sich diese Wege natürlich auch und können kombiniert werden. 

GR et GRP sind übrignes eingetragene Markenzeichen der Fédération Française de randonnée. Der französischen Wanderverband hat zu den Wanderrouten eine Reihe von Informationen auf seiner Website (leider bisher nur in französisch) www.randobreizh.org

Es gibt aber inzwischen zudem eine ganz passable Anzahl an schriftlichen Reise- und Wanderführern in deutscher Sprache, die sich speziell mit kleinen und größeren Wanderungen in der Bretagne beschäftigen. Beachten Sie zum Thema Hunde-Freilauf in Küstennähe bitte auch unsere Tipps zum Bretagne Ferienhaus-Urlaub mit Hund

 

Ausflüge in die Natur - der Norden Frankreich abseits der Küste

Wer ab und zu einen Abstecher ins Landesinnere im Nordwesten Frankreichs macht und ein wenig Sehnsucht nach Wald und Bergen hat, wird zumindest an einigen Ecken der Bretagne fündig. Die Montagnes Noires, also die schwarzen Berge, ziehen sich 60 km entlang vom Menez Hom bis nach Gourin im Finistère. Am höchsten Punkt kann man dort immerhin auf 326 Meter steigen. Auch die Monts d’Arée liegen mit einer maximalen Höhe von 348 Metern in dieser Kategorie. Sie bestehen aus einer Reihe von Bergkämmen, die das Léon Gebiet im Norden des Finistère vom Cournouaille im Süden trennen und den größten Teil im Naturschutzpark “Parc naturel régional d’Armorique“ einnehmen.

 

Ferienhäuser als feste Unterkunft mit Hund

Es gibt durchaus auch Ferienhäuser und Ferienwohnungen im HInterland der Bretagne, doch die meisten Häuser sind in der unmittelbaren Nähe der Küste zu finden. Viele Dörfer lebten früher vom Meer und entsprechend ist auch heute noch die Infrastruktur in Teilen der Region ausgelegt.

Wer sich nicht gleich für eine wochenlange Wandertour entlang der Küste berufen fühlt, kann so mit der festen Unterkunft in einem Ferienhaus je nach Lust und Wetter einige ausgewählte Abschnitte der Fernwanderwege ausprobieren und die Ausblicke genießen. Zwar befürworten nicht alle Vermieter die Mitnahme eines Hundes, hier im Ferienhaus-Verzeichnis finden Sie jedoch eine große Auswahl an Mietobjekten für Hundebesitzer. 

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