Schmerzlos und möglichst ohne Bewegungseinschränkungen bis in das hohe Alter, das wünscht man wohl jedem Hund. Garantieren kann man das leider nicht, Gelenkprobleme sind bei älteren Hunden keine Seltenheit. Doch man kann zumindest in einigen Bereichen Schmerzen in den Gelenken vorbeugen und damit mithelfen, dem älter werdenden Vierbeiner möglichst lange Lebensfreude und Spaß an der Bewegung zu erhalten.

Bayer HealthCare Deutschland hat zumindest einige Tipps parat, wie man im Vorfeld um anstehende Beschwerden zu vermeiden bzw. etwas zu minimieren. 

1) Altersgerechte Bewegung
Im Wachstum und im Alter sind die Gelenke von Hunden besonders anfällig. Übermäßige Anstrengungen sollten dann bewusst vermieden werden.

2) Das richtige Maß
Bewegung fördert die Gelenkgesundheit. Aber: Hohe Sprünge sowie abrupte Stopps und Drehungen können die Gelenke belasten. Gleichmäßige Bewegungen im Schritt- oder Joggingtempo sind besser als kurze Sprints oder wildes „Hakenschlagen“.

3) Übergewicht vermeiden
Übergewicht schränkt die Beweglichkeit ein und belastet die Gelenke. Umso wichtiger ist es, den Vierbeiner mit einer ausgewogenen Ernährung und durch regelmäßige aber auch altersgerechte Bewegung gut in Form zu halten.

4) Kleine Hilfen im Alltag
Sinnvoll sind kleine Hilfen, die einer Überlastung der Gelenke im Alltag vorbeugen, so zum Beispiel Rampen ins Auto oder Aufstieghilfen zu erhöhten Lieblingsplätzen.

5) Stärkung von innen und außen
Ergänzungsfuttermittel aus dem Zoofachhandel wie z. B. Megaflex von Bayer haben den Anspruch, die Gelenke von innen heraus mit speziellen Nährstoffen zu versorgen. Der enthaltene Extrakt der Weidenrinde soll zum Beispiel entzündungshemmend wirken, Teufelskralle positiv auf Schwellungen Einfluss nehmen und die Neuseeländische Grünlippmuschel stärkt und schützt laut dem Hersteller erfahrungsgemäß den Knorpel der Gelenke.

 

Physiotherapie für Hunde

Doch unabhängig davon, ob man sich als Hundebesitzer von ergänzenden Nährstoffen für das Hundefutter sanfte Hilfen verspricht: Sind Beschwerden erst einmal deutlich und massiv, so können Hundebesitzer inzwischen auch auf ganz praktische Unterstützung für Gelenke und Muskulatur durch Physiotherapie setzen.

Gerade in Ballungszentren im deutschsprachigen Raum haben sich in den letzten Jahren einige Physiotherapiepraxen auf die Behandlung von Haustieren spezialisiert. Abgestimmt auf die konkreten Beschwerden werden dort auch gezielte Massagen und gymnastische Übungen angeboten. Diese sollen in der Regel stabilisierend auf den Bewegungsapparat wirken, eine schleichende Verschlechterung von Beschwerden vermeiden und das Allgemeinbefinden der vierbeinigen Patienten verbessern. 

Der "Spaß" ist natürlich nicht billig, doch sollte man sich im Zweifel eher früher als später über ggf. sinnvolle Möglichkeiten z.B. bei einem Tierarzt informieren. Je eingeschränkter der Hund in seiner Bewegungsfähigkeit bereits ist, desto schwieriger ist es meist aufgrund von Schutzreflexen, zusammen mit seinem Vierbeiner an einer Verbesserung der Beschwerden zu arbeiten.

(Quelle: wunsch-hund.de, ergänzt mit Material von Bayer HealthCare Deutschland)