Haustiere in Deutschland werden immer älter. Der Trend, den eine Studie bereits in den Neunzigerjahren feststellte, scheint sich auch in den letzten Jahren fortzusetzen. Da die Lebenserwartung von diversen Faktoren abhängt, lassen sich allerdings nur allgemeine Trends belegen. 

Die Lebenserwartung eines Hundes hängt von vielen Faktoren ab. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Hunden beträgt 10 bis 16 Jahre. Faktoren, spielen auch äußere Einflüsse wie ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung und ein ausgeglichenes soziales Umfeld.

Bessere, artgerechte Ernährung, häufigere Tierarztbesuche sowie systematische Gesundheitsvorsorge durch Impfungen sorgen laut dem Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) für ein längeres Leben. Eine Studie der Veterinärklinik München aus den 90er Jahren belege, dass sich die durchschnittliche Lebenszeit beim Hund seit Mitte der 80er Jahre um rund ein Jahr und bei Katzen sogar um drei Jahre erhöht hat. Diese Entwicklung habe sich nach den Erfahrungen des ZZF in den vergangenen Jahren fortgesetzt.

Heimtiere würden heute als vollwertiges Familienmitglied behandelt. Tierhalter schenkten dem Gesundheitszustand ihrer Vierbeiner daher mehr Aufmerksamkeit. Die Heimtierbranche hat sich längst auf die Bedürfnisse von älteren Tieren eingestellt und bietet spezielle Produkte und Futter für "Senioren" an.

Siehe auch: Wie alt werden Hunde?