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Hunde-Gesundheit - Hundeflöhe bekämpfen - Gerade wenn es draußen kühler wird, verstecken sich Flöhe sich gerne im Fell und Hunde tragen die kleinen Biester unentdeckt nach Hause. Es gibt Strategien, um die Parasiten wieder loszuwerden. Damit sollte man aber nicht zu lange warten.
Der Bundesverband für Tiergesundheit e.V (BFT) weist darauf hin, dass Hundeflöhe keine Saison kennen. Ein Hund kann sich bei vielen Gelegenheiten Flöhe einfangen. Flöhe! "Hat mein Tier nicht" - meinen viele
Hundehalter. Haben sie nach Ansicht des BFT aber meist doch, denn Flöhe kennen keine Saison.
Der Kontakt zwischen Hund und Floh ist oft unvermeidlich.
Mein Vierbeiner hat Hundeflöhe - Hilfe bei der Bekämpfung
Hundeflöhe mögen es warm. Sind sie mit dem Hund im kuscheligen Fell erstmal ins Haus gekommen, können sie sich explosionsartig vermehren. Ein weiblicher Floh kann laut BFT bis
zu 40 Eier täglich legen, Zunächst würden die fertig entwickelten Flöhe im
Puppenstadium verharren, sich aber bei Bedarf blitzschnell aus dem Stand auf ein geeignetes Opfer katapultieren und auf Nahrungssuche gehen.
Flöhe sind geduldige Jäger und können in Wartestellung
ein halbes Jahr und länger überleben, was die Bekämpfung so
schwierig machen kann. Es gilt, schnell zu handeln, bevor sich das Problem "vermehrt".
Sollten sich die kleinen Blutsauger in der Wohnung bereits häuslich eingerichtet
haben, muss auch diese in die Maßnahmen zur Bekämpfung einbezogen werden.
Staubsaugen alleine reiche laut BFT jedoch nicht aus. Langfristig helfe nur ein
ganzjähriger Schutz, um Hund und Wohnung flohfrei zu halten. Geeignet zur
Bekämpfung der Hundeflöhe sei die Kombination von Präparaten, die sowohl die
erwachsenen Flöhe als auch Eier und Larven erfassen oder abwehrend
wirken.
Der wunsch-hund Tipp: Zum Entdecken und Auskämmen der Tiere im Fell selbst kann man einen in Haustier-Fachgeschäften erhältlichen Floh- bzw. Läusekamm verwenden. Flohkot ist farblich oft dunkel, färbt sich, auf einem feuchten Tuch abgestrichen, jedoch blutig rot.
Zur langfristigen Bekämpfung und zur Anwendung auf Untergründen im Wohnbereich gibt es sowohl frei verkäufliche und nur beim Tierarzt erhältliche Mittel. Die Varianten reichen von Sprays für die Umgebung über Sprays für die Anwendung am Tier, über Flohhalsbänder und Shampoo bis zu sogenannten Spot-on-Präparaten, die in den Nacken des Hundes geträufelt werden.
Vor allem bei den frei verkäuflichen Mitteln gibt es sowohl chemische Präparate als auch Mittel mit ausschließlich natürlichen Wirkstoffen. Letztere sind aufgrund der Unbedenklichkeit im Wohnraum und im Umgang mit Erwachsenen und Kindern natürlich besonders interessant. Allerdings sollten Sie auch hier die Produktbeschreibung vor der Anwendung aufmerksam lesen und sich idealerweise vor dem Kauf über Wirksamkeitsnachweise des Herstellers informieren.
Wer mit ausschließlich natürlichen Wirkstoffen nicht erfolgreich ist, muss dann wahrscheinlich doch zu einem "härteren" Chemie-Mix greifen. Vorsicht bei der Anwendung: Für alle Beteiligten sicherer ist es in diesem Fall, seinen Hund fachmännisch mit Tropfen vom Tierarzt zu behandeln, als
selbst irgendwelche wilden Tinkturen auszuprobieren. Auf jeden Fall sollte man Kinder während der Zeit der Behandlung vom Hund fernhalten und selbst auch die Vorsichtsmaßnahmen laut Packungsbeilage beachten.
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