Gerade bei nasser Witterung im Winterhalbjahr wünschen sich viele Hundebesitzer Hunde, die ihr Fell wie Katzen selber pflegen. Tja, daraus wird leider nichts. Wie die Wohnung oder das Haus trotzdem halbwegs sauber bleiben - trotz haarendem Winterfell und Dreck vom Spaziergang: 

Viele Hunde mögen es, einmal die Woche vorsichtig und gründlich gebürstet zu werden. Zögerliche Kandidaten kann man meist mit der Aussicht auf eine leckere Belohnung mit etwas Ausdauer ebenfalls überzeugen. 

Das lohnt sich übrigens auch bei relativ kurzfelligen Hunden. Denn gerade im Unterfell nistet sich besonders viel Dreck ein. Hunde mit insgesamt dickerem Fell haben gleich mehrere Fellschichten. Das erfordert beim vorsichtigen Bürsten noch etwas mehr Geduld. Denn die Fellpflege soll ja möglichst angenehm sein und nicht "ziepen". Nur so halten Vierbeiner geduldig still. 

Wichtig ist die regelmäßige Fellpflege aber nicht nur wegen dem schmuddeligem Wetter draußen. Denn gerade das dicke Winterfell verteilt sich in Form von losen Haarbüscheln gerne quer durch die Wohnung. Auch wenn Hunde nicht auf dem Sofa liegen dürfen, tragen ihre menschlichen Besitzer die Haare über Socken und Kleidung schnell überall hin, vom Wohnzimmer bis ins Bett. 

Wer noch etwas mehr Motivation braucht: Sie tun ihrem Hund mit der Pflege etwas Gutes. denn die gepflegte Hunde-Unterwolle verfilzt nicht und lässt so ausreichend Luft an die Hunde-Haut. Das verbessert die Arbeit der Talgdrüsen und beugt gegen schuppige Haut und gegen Pilze vor.

Speziell während des Fellwechsels zu Herbst und Frühjahr empfiehlt sich sogar das möglichst tägliche Bürsten, dann klappt es auch mit der sauberen Wohnung - und der liebste Hund freut sich auf die leckere Belohnung hinterher.