Kätzchen umarmt Hund

In Zeiten der Corona-Krise spielen Haustiere eine besondere Rolle. Warum Hunde gerade in der aktuellen Situation so wichtig für den Menschen sind: 

Monatelange Kontaktbeschränkungen dank Covid-19, Abstand halten im täglichen Umgang und die Unsicherheit, wie lange dies alles noch andauert. All das charakterisiert derzeit das Leben vieler Menschen. Was schon mit einer ganzen Familie in einer beengten Wohnung auf Dauer schwierig wird, ist für viele allein lebende Menschen oft ein noch größeres Problem. 

Gut, wenn man dann nicht ganz allein ist, sondern sein liebstes Haustier bei sich hat. Das galt prinzipiell natürlich schon vor Corona. In einer Heimtierstudie der Fressnapf-Fachmärkte zwischen 2017 und Ende 2019 bestätigten in Interviews mit Hunde- und Katzenhaltern 60 Prozent aller Befragten, dass ihr Haustier wie ein Familienmitglied für sie sei. Doch in der aktuellen Corona-Krise sind Hunde für ihre Menschen aus mehreren Gründen besonders wichtig: 

Siehe auch: Corona: In Einzelfällen konnten Menschen ihre Hunde infizieren

Struktur im Alltag und bedingungslose Liebe

Viele Wissenschaftler empfehlen in Zeiten der Corona-Krise, gerade bei Homeoffice oder Kurzarbeit, dem Alltag eine Struktur zu geben und nicht in den Tag hineinzuleben.  Wer einen Hund hat, weiß: Der Vierbeiner sorg durch seine Bedürfnisse für Struktur im Alltag seiner Besitzer.  In der Fressnapf-Studie wurden von den Befragten als besonders wichtig dabei natürlich die Ernährung und Pflege des Tieres, die Erziehung und gemeinsames Spiel bzw. Bewegung genannt.

Aber mindestens ebenso wichtig: Die Tiere geben ihren Besitzern das Gefühl, gebraucht zu werden und Verantwortung für ihr Haustier zu übernehmen. Das Treffen von Entscheidungen für das Tier gibt demnach "das gute Gefühl, wichtig zu sein und im Leben gebraucht zu werden", so ein Interview-Zitat in der Studie. Dies empfanden die Tierhalter auch abseits von Corona-Zeiten als stabilisierend und haltgebend. "Ich bin gut und richtig so wie ich bin!" Dieser Aussage stimmten 77 Prozent aller befragten Haustierhalter zu.

Glücksmomente und Entspannung dank Hund und Katze

Es sind vor allem Momente der Zweisamkeit, die als perfektes Zusammenspiel erlebt werden. Bemerkenswert ist, dass diese Momente zumindest laut den Intervie-Ergebnissen der Studie seltener in der Gruppe oder Familie stattfinden würden. Vielmehr würden die Tierhalter dies  im gemeinsamen Spiel mit ihrem Tier erleben.

Die derzeitige Situation bedeutet für viele Menschen Stress und emotionale Belastung. Auch hier können  Haustiere helfen: Denn 64 Prozent der Befragten sagten, dass sie mit ihren Lieblingen Glücksmomente erleben. Ganze 80 Prozent der Befragten gaben an, dass sie dank ihrer Vierbeiner nach einem anstrengenden Tag zur Ruhe kommen und Entspannung finden. 

Von solchen kleinen Glücksmomenten kann man zur Zeit ja gar nicht genug sammeln, oder? Schnell mal den Wunsch-Hund knudeln ;-) Bleibt gesund! 

(Quelle: Erstellt mit Info-Material von ots / Fressnapf)

Siehe auch: 

Corona: In Einzelfällen konnten Menschen ihre Hunde infizieren

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