Brauner Hund lächelt

Der Ausgang der Wahl zur Hamburger Bürgerschaft am 23. Februar ist spannend. Neben den "großen" Themen hat sich schon bei den letzten Landtagswahlen und auch bei der EU-Wahl das Thema Natur- und Tierschutz als nicht zu unterschätzendes Kriterium für die Wahlentscheidung gezeigt. Der Deutsche Tierschutzbund und der Hamburger Tierschutzverein von 1841 (HTV) versuchen die Wähler daher nochmals bezüglich der aktuellen Positionen der unterschiedlichen Parteien zu sensibilisieren. 

Aus Sicht der Tierschützer müssen drängende tierschutzpolitische Themen, wie etwa Tierversuche, von der Bürgerschaft zukünftig verstärkt angegangen werden. Dringender Handlungsbedarf bestehe in Hamburg zum Beispiel beim Thema Tierversuche: Allein 2018 wurden laut den Tierschützern über 260.000 Tiere in Versuchen "verbraucht". "Diese Zahl müsse gesenkt werden, es brauche Alternativen zum Tierversuch.  Auch das Hamburger Hundegesetz erwarte dringend einer nötige Überarbeitung: Ob ein Hund gefährlich sei oder nicht, habe erwiesenermaßen nichts mit der Rasse zu tun. Rasselisten seien daher sinnfrei und gehören abgeschafft.

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, weist zudem auf den Einfluss auf das bundespolitische Geschehen hin. Der Tierschutz sei föderal geregelt. Hamburg habe neben dem Bund deshalb eine gewichtige Rolle, wenn es darum geht, zentrale Tierschutzanliegen voranzubringen.

Als Hilfestellung für tierschutzinteressierte Wähler hat der HTV deshalb auf seiner Website die tierschutzrelevanten Aussagen der Parteien, die eine Chance auf Regierungsbeteiligung haben, aus den Wahlprogrammen zusammengestellt.  Die Infos finden Sie hier (externe Website).

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