Die Freundschaft zwischen Sven Ulreich und Hündin Nala überdauert alle Höhen und Tiefen. Auf dem neuen Kampagnenmotiv der Tierrechtsorganisation PETA sieht man sofort, wie innig die Verbindung der beiden ist. Der zweite FC-Bayern-Keeper, der aufgrund des Fußbruchs von Manuel Neuer bis zum Ende der Saison 2016/2017 im Tor des Rekordmeisters steht, hat Nala aus dem Tierschutz zu sich geholt. Früher lebte sie auf der Straße. Was ihr angetan wurde, weiß niemand. Sven Ulreich hat Verständnis für die Ängste der gepeinigten Hundedame und geht behutsam mit ihr um. Gemeinsam mit PETA wirbt er dafür, Tiere aus dem Tierheim zu holen statt sie beim Züchter oder im Zoohandel zu kaufen.

"Jedes Lebewesen soll die Chance auf ein schönes Leben bekommen. Für meine Frau und mich war deshalb klar, dass wir einen Hund adoptieren möchten", so Sven Ulreich. "Ich bitte alle Menschen, die nach reiflicher Überlegung ein Tier bei sich aufnehmen wollen, dieses aus dem Tierheim zu holen - sicherlich wartet irgendwo schon ein treuer, neuer Freund."

Der Torwart des Bundesligisten und seine Frau haben sich bewusst für eine Hündin entschieden, auf die im Alltag besondere Rücksicht genommen werden muss. Nala ist im Umgang mit fremden Menschen sehr unsicher und ängstlich. Sie braucht Zeit und ihre Vertrauenspersonen in der Nähe, um sich neuen Menschen und Situationen zu öffnen. Dies kann nur gelingen, wenn ihre Menschen sich für sie einsetzen und anderen erklären, welche Umgangsformen die Hündin benötigt, um sich stressfrei zurechtzufinden. Nalas Dankbarkeit ist spürbar - die Hündin liebt ihre Familie für ihren Rückhalt heiß und innig.

peta ulreich adoption obs2017 400pxBild: obs/PETA Deutschland e.V./Marc Rehbeck

Die Adoption eines Vierbeiners aus dem Tierheim hat klare Vorteile: Nicht nur, dass einem heimatlosen Tier ein neues Zuhause und damit ein neues Leben geschenkt wird; die Tierheimmitarbeiter kennen ihre Schützlinge außerdem ganz genau und verfügen über viel Erfahrung. So können sie sicherstellen, dass der zukünftige Halter und das Tier wirklich zueinander passen.

Die Aufenthaltszeit von Hunden und Katzen in Tierheimen hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verlängert: In Deutschland warten etwa 25 Prozent der Vierbeiner zwölf Monate oder länger auf eine Vermittlung. Denn obwohl jedes Jahr rund 300.000 Tiere - davon ca. 80.000 Hunde - in deutschen Tierheimen abgegeben oder einfach ausgesetzt werden, "produzieren" Züchter weiterhin Nachwuchs. Eine verantwortungsvolle Zucht kann es aus Tierschutzsicht nicht geben, denn mit jedem Kauf beim Züchter wird einem Tierheimbewohner die Chance auf ein neues Zuhause genommen.

(Quelle: Erstellt mit Material von PETA / ots)


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