thumb zecken warnschild heckeAb Beginn des Herbstes freuen sich viele Hundehalter, weil das Absuchen nach Zecken bei Mensch und Hund entfällt. Leider zu früh! Gerade jetzt sind Zecken auf der Suche nach der "Last-Minute"-Mahlzeit vor dem Winter und die Zecken-Dichte ist auch in vielen Gärten hoch.

Zecken in einem bestimmten Entwicklungsstadium bekommen im Herbst Heißhunger um den Winter überleben zu können.  Und nicht nur bei Herbstspaziergängen ist deshalb Vorsicht geboten. Auch in Gärten sind Zecken oftmals in einer Dichte anzutreffen, wie sie normalerweise nicht einmal im Wald zu finden sind. Hunde sind besonders gefährdet. Darauf weist der Bundesverband für Tiergesundheit e.V (BfT) hin.

Ein Zeckenbiss ist mehr als nur lästig oder unangenehm. Infizierte Zecken können gefährliche Krankheiten wie die Borreliose übertragen.

Eine Impfung für den Hund gegen die Borreliose ist möglich. Für Menschen und auch Katzen gibt es diesen Schutz nicht.

Eine Krankheit, die bei Hunden zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist laut BfT die Babesiose, auch unter dem Begriff "Hundemalaria" bekannt. Überträger ist neben der Auwaldzecke die Braune Hundezecke. Sie stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und kann sich nur bei warmen Temperaturen vermehren. In beheizten Räumen kann diese Zeckenart aber auch bei uns überwintern.

Werden Zecken auf einem Tier entdeckt, sollten diese laut dem BfT umgehend entfernt werden, um eine mögliche Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern. Denn je länger eine Zecke Blut saugt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Erreger übertragen werden.

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