thumb flohstadien bft 2015 400pxSommerzeit heißt in der Natur sein, über Wiesen streunen und sich irgendwo ins Gras zu legen. Die schöne Umgebung teilen wir uns in dieser Zeit mit manch fröhlich flatternden Schmetterlingen und leider auch mit nicht ganz so niedlichen Tierchen. Neben Mücken oder Wespen sind darunter auch einige nervige Krabbeltierchen. Flöhe haben im Sommer draußen Hochsaison. Ihr Instinkt rät ihnen aber zum Ende der warmen Jahreszeit, sich rechtzeitig nach einem Winterquartier umzuschauen.

flohstadien bft 2015 400pxBildquelle: BfTDarauf weist der Bundesverband für Tiergesundheit e.V (BfT)  hin.  Schneller als man sich versieht, begleiten uns, gut versteckt im Fell unseres vierbeinigen Freundes, Flöhe in unsere vier Wände.

Im Fell von Hund und Katze legen die erwachsenen Flöhe ihre Eier. Die fallen vom Tier herunter, besonders oft auf die Plätze, an denen sich Hunde gerne aufhalten, viel liegen und schlafen, also im Hundekorb, auf Teppichen oder in Schlafkissen.

Später entwickeln sich Larven und Puppen und schließlich neue Flöhe. Diese und folgende äußerst vermehrungsfreudigen Flohgenerationen machen es sich endgültig im Wohnzimmer gemütlich.

Zu ein bis fünf Prozent erwachsener Flöhe am Hund können so über die verschiedenen Entwicklungsstadien der Tiere bis zu ca. 50% Eier, 35% Larven und 10% Puppen in der Umgebung des betroffenen Hundes die Gesamtpopulation der Parasiten bilden. Wovon ein Großteil eben nicht sofort als krabbelnde Tierchen zu identifizieren sind. 

Flöhe können sich laut BfT innerhalb weniger Wochen explosionsartig vermehren, unter Umständen dauere es aber auch viele Monate. Das erklärt, dass selbst Hunde und Katzen, die gegen Flöhe behandelt wurden, nach einiger Zeit oft erneut von Flöhen befallen sein können.

Tipps, wie man einen einen Flohbefall beim Hund erkennen und bekämpfen kann, haben wir hier für Sie zusammengestellt.