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thumb-hund-haftpflicht-versicherung-strasse Eine bittere Vorstellung - jedem kann es passieren. Der Hund reißt aus, stöbert irgendwo herum oder ist durch ein Missgeschick von seinen Besitzern getrennt und wird an Deutschlands Straßen überfahren. Was passiert in der Regel: Er wird von den Behörden "entsorgt", Herrchen oder Frauchen erfahren nichts und bleiben in Sorge und ewiger Ungewissheit. Ein Abschiednehmen und eine selbst gewählte Bestattung ist nicht möglich.

Das möchte die Ende 2013 gegründete Arbeitsgemeinschaft "Totfundhund" ändern, denn mit der heute üblichen Chip-Registrierung der Hunde wäre die Benachrichtigung der Hundebesitzer in den meisten Fällen eigentlich problemlos möglich.

Doch die Daten werden in den meisten Fällen nicht genutzt. Überfahrene oder anders zu Tode gekommene unbekannte Hunde werden oft einfach entsorgt, weil die nötigen Lesegeräte für die Transponder-Chips der Hunde in den Autobahnmeistereien und bei der Polizei in der Regel nicht vorhanden sind.

Für Hundehalter komplett unverständlich, denn der ganze Aufwand mit Chip und Registrierung der Vierbeiner in Datenbanken läuft in diesem Fall einfach ins Leere. Was bleibt, neben der Sorge um das spurlose Verschwinden des geliebten Haustieres, ist eine fortdauernde Ungewissheit darüber, was mit dem verschwundenen Hund passiert ist und ob er noch lebt.

 

Jeder kann helfen, oft reicht ein Anruf oder eine Email

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Das lässt sich ändern. Die AG "Totfundhund" hat bereits 2000 Mitglieder aus allen Teilen Deutschlands, die aktiv helfen, die anfallende Arbeit zu bewältigen.

Die AG hilft ehrenamtlich und kostenlos bei der Halterermittlung von tot aufgefundenen Hunden. Wenn Sie auf der Autobahn oder an einer Nebenstraße einen toten Hund liegen sehen oder ein Hundeskelett irgendwo im Wald finden, sollten Sie die Kontaktadresse der AG "Totfundhund" per Telefon, Email oder facebook informieren (Website der AG Totfundhund). 

Weitere Infos zur Prävention für den eigenen Hund, zum richtigen Vorgehen beim Auffinden eines toten Tieres sowie die Kontaktdaten finden Sie auf der Website der AG. Ebenso freuen sich die engagierten Mitglieder über Zuwachs an Unterstützern, die aktiv anderen Hundehaltern in Notsituationen weiterhelfen. Neben der alltäglichen Arbeit wollen die Initiatoren zudem versuchen, bei Behörden und Ämtern für Unterstützung zu werben, sowohl zur Zusammenarbeit als auch zum Anschaffen von Chip-Lesegeräten in den zuständigen Behörden.

Notieren Sie sich die aktuellen Telefonnummern (teilweise auch nach Region geordnet) und kontaktieren Sie im Fall der Fälle die AG Totfundhund über Handy, E-Mail oder facebook. Die Initiatoren der AG versuchen, dann sofort alles Erforderliche in die Wege zu leiten. Sie können beim Auffinden eines toten Hundes natürlich auch selbst die Polizei benachrichtigen, derzeit aber meist mit der Konsequenz, dass der Hund anonym entsorgt wird und die Hundebesitzer im Ungewissen bleiben.

In jedem Fall ist es wichtig, überhaupt zu handeln, denn vielleicht lebt das am Straßenrand Tier ja sogar noch.

Website der AG Totfundhund

 

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