Streuner-Plage in Rumänien: Straßenhunde sollen eingeschläfert werden. Nach dem tragischen Unfalltod eines Jungen, der Medienberichten zufolge durch den Angriff mehrerer Straßenhunde in Bukarest verursacht wurde, hat das Rumänische Parlament beschlossen, dass Straßenhunde per Gesetz getötet werden dürfen. Tierschützer organisieren Proteste, bitten um Mithilfe und informieren darüber, wie man statt mit unsinnigen und grausamen Aktionen das Problem besser lösen kann.

Das Gesetz in Rumänien sieht laut Berichten von Tierschutzorganisationen vor, die von Hundefängern in die Hundelager gebrachten Tiere nach einer Frist von 14 Tagen zu töten, wenn sich kein Adoptionswilliger (oder Besitzer) meldet. Gleichfalls können die Bürgermeister in ihren Ortschaften und Gemeinden die Tötung aller herrenlosen Tiere verfügen, wenn ihnen die Mittel zum Unterhalt eines Tierheims oder der (tiermedizinischen) Versorgung der Hunde fehlen.

Tierschutzorganisationen protestieren europaweit. Auch in Deutschland werden Demonstrationen organisiert, unter anderem in Berlin, vom bmt (Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.). Infos zu Demonstrationen und Hintergrundberichte finden Sie hier: http://www.tierschutzbund.de/strassentiere-ausland.html

Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten ruft zum Online-Protest an die EU-Kommission und die Bürgemeister rumänischer Städte auf.

Auch der Deutsche Tierschutzbund sieht das dringende Problem der Straßenhunde und beschreibt auf seiner Website wie statt mit sinnlosen und grausamen Tötungen das Problem gelöst werden könnte. http://www.tierschutzbund.de/strassentiere-ausland.html

Auf den jeweiligen Websites finden sich auch Infos, wie jeder die Arbeit der Organisationen, z.B. durch Mitarbeit, Teilnahme an Demonstrationen, finanzielle Spenden oder die Weitergabe von Informationen in sozialen Netzwerken unterstützen kann.

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