Blog-Kommentar: Vorbei die Zeit, als man nur über Ehepartner die Nase rümpfte, die im Verdacht standen, andere Verwandte aus früheren Ehen um ihr Erbe betrügen zu wollen. Nun drängeln sich die kleinen Vierbeiner auch noch in die angestammte Erbfolge und wollen Millionen scheffeln. Wo? Natürlich in den USA.

Die verstorbene Hundebesitzerin Gail Posner hat Ihrer Chihuahua-Hündin "Conchita" amerikanischen Medienberichten zufolge drei Millionen Dollar und ihr 8,3-Millionen-Dollar teures Anwesen vererbt. Auch einige ihrer früheren Angestellten erhalten dort ein Wohnrecht auf Lebenszeit und ein leicht übertriebenes Sümmchen von schlappen 27 Millionen Dollar soll dafür sorgen, dass die Angestellten und der liebe Hund ein geruhsames Leben führen können. So kann Hund Conchita glücklicherweise weiterhin mit Chauffeur zur Pediküre fahren, täglich Gourmet-Küche frisch für sich zubereiten lassen etc. usw.

Man könnte darüber fast einen Film drehen - aber womit? Der Sohn der Verstorbenen ist zufällig Filmemacher, findet den Filmstoff aber nicht so lustig und eine einzige Million Dollar als Erbe für sich doch etwas knapp bemessen im Vergleich zum Luxusleben des süssen Vierbeiners. Der humorlose Mann will nun gerichtlich klagen und das Testament anfechten. 

Wir klagen auch angesichts dieser Summen und bieten großzügig an, uns langfristig um unerwartet alleinstehende Chihuahua-Hunde kümmern zu wollen, soweit sie denn ein solch angemessenes Unterhaltsgeld mitbringen. Mit gutem Gewissen, denn wir würden selber Auto fahren, den Anteil für den Chauffeuer knallhart einsparen und dessen Anteil dem Tierschutz zukommen lassen. Man will sich ja nichts nachsagen lassen.

(wok hunde-blog)

 

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