Die ungewöhnlich lange und teils heftige winterliche Kälte setzt nicht nur den Menschen zu, auch Hunde leiden unter den arktischen Temperaturen. Für viele Hunde mag ein zusätzliches "Fell" überflüssig sein. Zumindest bei bestimmten Hunden sollte man dies aber differenziert sehen.

Während sich die Menschen mit Mützen, Mäntel und Schals gegen Väterchen Frost wappnen, sind ihm manche Hunderassen nach Meinung der VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz fast schutzlos ausgeliefert. Die Kälte treffe besonders die Vierbeiner, die über wenig oder gar keine Unterwolle verfügen, sowie alte und kranke Tiere. Hier sei der Mensch gefordert. "Halten Sie ihren Liebling warm", rät Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN. "Es geht dabei nicht um modischen Schnickschnack, sondern um das Wohlbefinden und die Gesundheit Ihres Hundes."

Ein Hund, der nicht durch dichtes Fell geschützt ist, empfinde die Kälte ebenso wie wir ohne wärmende Bekleidung. Selbst permanente Bewegung reiche nicht aus, wenn die Temperaturen in den Keller fallen. Anhaltendes Zittern und das Hochziehen der Beine zeigt laut VIER PFOTEN an, dass es dem Tier zu kalt ist. Besonders für ältere oder kranke Vierbeiner könne das Auskühlen des Körpers gefährlich werden. "Die Auswahl an Bekleidung für Hunde ist nahezu grenzenlos. Lassen Sie sich aber in jedem Fall professionell beraten und achten Sie darauf, dass sie den Ansprüchen Ihres Hundes gerecht wird. Atmungsaktive und wasserabweisende Stoffe sind wichtiger als Farbe und Accessoires," so Birgitt Thiesmann.

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