Es gibt ja eigentlich zwei Sorten: Prominente Hunde und Prominenten-Hunde. Denn nur wenige Vierbeiner schaffen eine dauerhafte Bekanntheit, die nichts mit Herrchen oder Frauchen zu tun hat. Lassie ist hierfür natürlich das Klassiker-Beispiel, auch wenn das Tier uns im TV beschummelt hat und Lassie eigentlich ein ganzes Rudel von Collies war . Aber wenden wir den Blick einmal auf die heutige (und ziemlich kurzlebige) Prominentenzeit.

Bei Lassie hätte es das nicht gegeben: Kaum berühmt, treten heute schon die Schattenseiten der Bekanntheit auf den Plan. so bekam "Prima Donna" angeblich schon in der Nacht seines größten Triumphs bereits Morddrohungen.

Prima, äh, wer? Schon vergessen, gar nicht gemerkt? "Prima Donna" wurde von Dieter Bohlen in einer RTL Casting-Show zum “Supertalent 2009” gekürt. Was auch immer der Hund konnte, um die Show zu gewinnen, so schlimm wie der ein oder andere Kommentar der Moderatoren kann es nicht gewesen sein. Es bleibt also offen, woher der Neid auf den kleinen Kerl denn genau kommt.

Doch apropos Neid: Da wären wir nun bei den Hunden von Prominenten. Fußballstar David Beckham soll laut Insider-Berichten der Zeitschrift "Gala" über 2.000 Euro bezahlt haben, um seinen Vierbeiner von London nach Los Angeles fliegen zu lassen. Denn für so etwas gibt es inzwischen 'PetAir', ein exklusives Transportunternehmen, das sich auf die Beförderung von Haustieren spezialisiert hat.

Ungefähr genauso viel Geld, wie Ehefrau Victoria hingelegt hat, um Meister David die Bulldogge unter den Weihnachtsbaum zu legen. Sie soll die tolle Idee gehabt haben, weil Fußball-Beckham erklärt hatte, sein Nationalteam habe den Kampfgeist einer Bulldogge. Wuff! Das ist Tierliebe.

Zu hoffen bleibt, der niedlichen Bulldogge bleibt das Schicksal von Tausenden von Chihuahuas an der amerikanischen Westküste erspart. Paris Hilton, Britney Spears und Co. hatten jahrelang mit in Handtäschchen herumgetragenen Rudeln der kleinen Gesellschaftshunde genervt und unzählige B-Promis mussten den Trend natürlich kopieren. Die Masse an Hündchen im Haus von Frau Hilton rief sogar die Behörden auf den Plan.

Doch jetzt ist die Show aus und nun sitzen statt den sonst im Land üblichen großen Hunden in Kalifornien ungewöhnlich viele Chihuahuas im Tierheim. So viele, dass sie inzwischen zum Teil per Flieger an die Ostküste vermittelt werden. Wow, wahrscheinlich braucht der Osten etwas länger, bevor man dort mitkriegt, dass der Trend schon vorbei ist.

Übrigens, Möpse sollen der neueste Schrei bei den kalifornischen Promis sein. Unser Tipp: Man möge bei dieser Hunderasse doch bitte wenigstens darauf achten, Möpse zu züchten, die genug Luft bekommen. Schon allein, weil bei so manchem Mops, wie soll man sagen, der Speichelfluss sonst zeitweise etwas unkontrolliert sein kann. Das würde Paris Hilton nicht gefallen, wenn er auf dem Arm sitzend in das neue Designerkleid tropft.

Manche Probleme möchte man einfach nicht haben und ich wette - die Möpse möchten so manche Promifrau auch nicht als Frauchen haben. 

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