Hunderassen-Gruppe - Hütehunde / Treibhunde

Herkunft

Ebenso wie der "Cardigan" kommt der Pembroke schon im 10. Jahrhundert vor und stammt aus Wales, er soll ein Abkömmling der walisischen Hütehunde sein, seit dem 12. Jahrhundert ist er als Viehhund bekannt. Der Legende nach diente er den walisischen "Fairies", die in etwa unseren Elfen entsprechen, als Hüte- und Reittier. In diesem Zusammenhang werden die Fellmarkierungen auf dem Rücken und hinter den Vorderbeinen, die bei zobelfarbenen Corgis besonders auffällig sind, als Abdrücke von Sattel und Gurt gedeutet.
Der "Pembroke" ist etwas kleiner als der Cardigan und der Lieblingshund des britischen Königshauses.

 

Beschreibung

Der Welsh Corgi Pembroke unterscheidet sich vom Welsh Corgi Cardigan durch eine etwas kompaktere Figur, kleinere Ohren und manchmal ist ein Stummelschwanz angeboren (Kupieren ist in Deutschland verboten). Er ist etwas kleiner als der Cardigan, seine häufigsten Farben sind: Zobel, Rot, Schwarz und Rot gemischt (Tricolor), jeweils mit weißen Abzeichen. Sein Haar hat eine mittlere Länge, ist gerade und hat dichte Unterwolle. Er erreicht laut Zuchtstandard eine Größe von bis 30,5 cm bei einem Maximalgewicht von 12 kg. Die Ohren sind aufgerichtet und mittelgroß.

 

Wesen

Die stämmigen Hundezwerge mit der Figur - und dem Dickkopf - eines Dackels geben tatsächlich aufgeweckte, aktive, mutige und selbstbewusste Familienhunde ab, die wachsam, anhänglich und kinderfreundlich sind. Sie haben viel Geduld, bei Begegnungen mit größeren Hunden kann es allerdings dazu kommen, dass sie sich überschätzen; d. h. die Corgis neigen dazu, andere Hunde unterwerfen zu wollen, obwohl die meisten Hunde sich das nicht gefallen lassen. Die Haltung ist recht unkompliziert in Stadt und Land. Als ehemalige Hütehunde wollen sie - obwohl von kleinem Wuchs - ausreichend beschäftigt werden (Agility, Begleithundeprüfung etc.) und benötigen eine sehr gute Erziehung.

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Welsh Corgi Pembroke aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

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