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"Der größte Schauspieler der Welt ist mein Hund. Wenn er Hunger hat, tut er so, als ob er mich liebe." (Marlon Brando)

 

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Die Deutsche Bahn mag keine Hunde
Dienstag, 30. September 2008

Die deutsche Bahn ist mit ihren aktuellen Regelungen nicht weit vom Hunde-Mobbing entfernt. Dabei klingt die Grundunterscheidung in mehrere "Hundeklassen" noch ganz nachvollziehbar. Wer einen etwas größeren Hund mit auf Reisen nimmt, kann diesen nicht im vorgeschriebenen Behältnis als Handgepäck transportieren. Somit zahlt er für den Hund den gleichen Fahrpreis wie für zahlungspflichtige Kinder. Soweit, so gut.

Einen Platz am Boden unterhalb eines Sitzes hat er sich damit aber noch lange nicht verdient. Wer schon mal versucht hat, sich mit einem größeren Vierbeiner in engen IC-Waggons den Fußraum eines Sitzplatzes zu teilen, ahnt warum das nur selten klappen kann.

Nun konnte man früher an den Schaltern der Bahn auf die Frage nach dem Buchen von Hunde-Fahrkarten wiederholt die sympathische Auskunft bekommen, dies wäre ganz einfach. Man müsste sich dafür auch nicht extra in die Warteschlange stellen. Man könnte von zuhause aus online eine Kinderkarte buchen, etwas anderes täte man am Schalter schließlich auch nicht. Wenn man eine Sitzreservierung (bzw. eine Reservierung für den Fußraum unterhalb dieses Sitzes)  für diese Kinderkarte mitbuchen würde, sei da eigentlich nichts dagegen einzuwenden.

Da wundert man sich doch über die aktualisierten Internet-Infos der Deutschen Bahn für die Reise mit Hund. Dort ist zu lesen, für Hunde könnten leider keine Sitzplatzreservierungen getätigt werden. Zudem könnten Fahrkarten für Hunde nicht online gebucht werden.

Das Tollste ist, es wird zum Teil sogar so gehandhabt. Es gibt auch diverse gut gelaunte und entspannte Zugbegleiter, die Reisenden mit Hund in vollen Zügen mit viel Verständnis begegnen. Aber leider nicht alle. Das kommt vor allem dann vor, wenn man jüngere, frisch geschulte und dienstbeflissene Bahnleute im Zug hat, die mit strengem Unterton den Eindruck erwecken, als hätte man gerade mit einer schwarz kopierten Bahncard bezahlt.

Wer sich doch noch mit Hund in die Bahn wagt und sich gegen einen unwilligen Schaffner durchsetzen will, zieht bei den Argumenten leicht den Kürzeren. Zum Beispiel deshalb:  Wusste jemand, dass auch lammfromme Hunde im Zug einen Maulkorb tragen müssen? Kontrolliert normalerweise keiner, wird aber leicht zur schnippischen Zugschaffner-Antwort, wenn man über Differenzen beim Platzangebot mit Hund nicht überein kommt. 

So what? Vielleicht gab es in der Vergangenheit einzelne Zwischenfälle mit asozialen Hunden oder Herrchen. Es gab übrigens auch schon vereinzelt Zwischenfälle mit angetrunkenen Männern und Frauen, die dürfen auch weiter Sitzplätze reservieren.

Man soll sich in die Warteschlange am Schalter stellen, darf ein Ticket zahlen, kann aber keine Platzreservierung für den Hund lösen, soll ihn also in vollen Zügen wahrscheinlich als Stolperfalle im Mittelgang liegen lassen? Kein Wunder, wenn er da einen Maulkorb tragen soll.

Es soll einfach noch unbequemer werden, mit Hund in der Bahn zu reisen. Die Bahn versucht elegant, alles oberhalb der Schoßhundgrenze aus der Bahn rauszuhalten.Dabei ist sie aber zu feige, so konsequent zu sein, wie die italienische Bahn. Für die Statistik: Wieder zwei gekündigte Bahncards mehr.

Update: Juni 2011:Auf facebbok wurde eine Seite erstellt, die das Thema aufnimmt und die Meinungen und Rückmeldungen von bahnfahrenden Hundebesitzern bündeln will. Mittlerweile gibt es erste Kontakte und auch Rückmeldungen von der Bahn, die Anregungen zur Verbesserungen der aktuellen Regelungen intern prüfen will.

wunsch-hund.de unterstützt diese Initiative. Deshalb sind Leser, die aktuelle Kommentare zum Thema ergänzen wollen, aufgerufen, ihre Meinungsäußerungen und Erfahrungen zu diesem Thema vorerst nicht mehr auf wunsch-hund, sondern direkt auf der betreffenden facebook-Seite zu veröffentlichen. Sobald sich etwas Neues zum Thema ergibt, wird es ein weiteres Update zum Thema "Hunde in der Bahn" geben. 

Kommentare (29)Add Comment
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geschrieben von TanjaG, Oktober 08, 2008
Hallo!

Ich bin auch nur ein einziges Mal mit der Bahn und mit meiner Labradorhündin gefahren. Das war die reinste Qual sowohl für mich als auch für den Hund. Der Schaffner war total unfreundlich, hat mich auch auf einen Maulkorb hingewiesen. Bei einem Labrador!

Na ja, wir haben es überlebt, aber ich sag's , nie wieder !

LG Tanja
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geschrieben von Labrador Paula, Dezember 09, 2008
Ich kann das nur bestätigen. Kinder sind frei und Hunde kosten. Dafür dürfen sie nicht mal in ein Abteil. Toll Deutsche Bahn.
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geschrieben von Sucker+Ich, März 14, 2010
Vor ein paar Tage auch so eine nette Begegnung gemacht... Kaufe extra ein Ticket um keinen Ärger zu machen, Schaffner sagt "da waren sie schon auf dem richtigen Weg, aber is nicht ganz das korrekte Ticket", ich gut dann zahl ich halt noch ein paar Euro drauf, Schaffnet knüpft mir komplet neues Ticket ab und nachdem ich das gezahlt habe sagt er, "haben sie einen Maulkorb dabei? Nein? Dann darf ich sie bitten an der nächsten Station auszusteigen"... In einem kleinen Kuhkaff... Als ob ich dort einen Maulkorb bekommen hätte... Dank der beherzten Hilfe einen Pasagiers durfte ich noch bis zu meiner Station fahren, die nur eine weiter war als das Kuhkaff! Fazit: Bahnfahren war nicht nur unbequem und unangenehm sonder auch sau teuer, bei dem Preis wäre ich mit dem Auto besser dran gewesen.
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geschrieben von Anna, April 01, 2010
Es ist in Italien nicht mehr verboten Hunden mit zu nehmen, weil das großteil der Bevölkerung dagegen war! War schon Sommer 2009 so.
Auch kostet es nur einige Euro.

Bei der DB ist es schrecklich. Wo holen Sie der Mut soviel Geld zu fragen. Der DB wird von mir soviel negative Werbung bekommen das Sie das Geld wieder ausgeben mussen für eine Kampagne.
Ich finde das Der Staat dafür sorgen muss das jeder mit der Bahn verreisen kann. Auch altere Menschen. Ich gehe mir ein Auto kaufen und sag es jeder: NIE MEHR MIT DER BAHN BIS SICH WAS ÄNDERT. HUNDEN EIN 3EURO TICKET WIE IN HOLLAND.
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geschrieben von Kati, Mai 05, 2010
Ich kann den Ärger der Hundebesitzer verstehen und sie haben auch recht. Allerdings finde ich es richtig,daß Hunde im Zug einen Maulkorb tragen müssen. Man weiß nie wie sie in Streßsituationen reagieren. Den Satz "mein Hund ist ganz lieb" kenne ich. Der Besitzer hatte ihn noch nicht einmal ausgesprochen,da ging es schon los.
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geschrieben von fuggi, Mai 17, 2010
Ich kann den Ärger der Hundebesitzer über das Tragen vom Maulkorb nicht verstehen.
Es besagt nicht dass mein Hund böse ist, nur weil er einen Maulkorb trägt. Weiterhin ist es für den Hund
kein Problem mit dem Maulkorb wenn er darauf trainiert wurde.
Es kann aber kein Hundehalter zu 100% ausschliessen dass sein Hund schnappt wenn er erschrickt oder möglicherweise
getreten wird.
Ich bin selbst Besitzer eines Golden Retriever.
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geschrieben von Marla, Mai 23, 2010
Tja, ja zur "lieben" Bahn nur mal so viel. Ich bin letztes Jahr mit meinen beiden Hunden (Neufundländermix und Dackelmix) von Braunschweig bis nach Heide (Schleswig Holstein) mit der Bahn gefahren. Ich hätte diese Fahrt mit dem Niedersachsenticket machen können. Mit diesem Ticket können bis zu fünf Personen fahren. ABER nicht ein einziger Hund. So musste ich also für meine beiden Hunde einen Kinderfahrschein kaufen. Oft genug waren die Züge so dermaßen überfüllt dass wir keinen Sitzplatz gekriegt haben und ich permanent aufpassen musste das niemand meine Hunde tritt oder auf ihren Schwanz tritt. Mal ganz abgesehen von den völlig überteuerten Preisen der Bahn haben auch die anderen Mitfahrer überhaupt keine Rücksicht auf die Hunde genommen. Meine Hündin wurde mehrfach von unachtsamen Mitreisenden getreten. Nur gut dass sie so ein gutmütiges Naturell besitzt. Für das Geld das ich für diese total stressige Höllenfahrt ausgegeben habe hätte ich mit den Hunden im Auto einmal durch ganz Deutschland fahren können und es wäre wesentlich entspannter und hundefreundlicher gewesen.

FAZIT: Nie wieder DB mit Hund und/oder Fahrrad. Dann schon lieber drei Stunden mit dem Auto im Stau stehen. Ist immernoch wesentlich stressfreier als mit der Bahn zu fahren.
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geschrieben von Kaddl, Mai 31, 2010
Hallo.

Ich habe selber schon mehrere Beschwerdebrief an die DB
und an die üstra geschrieben, da mir beide ein Bußgeldticket für meinen kleinen Dalmatinerwelpen aufdrücken wollten. Unverschämt, oder..?

Mus mein Welpe jetzt eigentlich auch einen Maulkorb tragen.?

Lg.
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geschrieben von wok, Mai 31, 2010
Hm, der Welpe sollte doch weder was kosten oder Maulkorb brauchen, da man ihn ja auch ohne Fahrschein in einer Tasche mitnehmen kann, oder? So verstehe ich jedenfalls die Regelung für kleine Hunde.
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geschrieben von doug, August 04, 2010
Ich hatte es vor am Wochenende mit meine Hund von Nürnberg nach Freiburg mit der Bahn zu Reisen. Jetzt aber lieber nicht. Zuerst wegen meine Arbeit hab ich kaum Zeit am Schalter zu stehen um ein extra Karte zu Kaufen. Dazu soll meine Hund fast 6 Stunde lang ein Maulkorb tragen, obwohl er niemals in 9 jahre aufgefallen ist??? Stell sowas vor, 6 Stunde die Mund zugenäht zu haben ohne möglichkiet zu Gähnen. Das wäre ein richtige psychische Belastung für jeder Hund. @ Kati: Jeder Verantwortungsvolle Hundebesitzer kennt sein Hund gut genug um Gefahr bzw. Streßsiituationen zu Erkennen und korrekt zu Reagieren. @ Fugi: Warum soll man ein sonst verträgliche Hund Trainieren ein Maulkorb zu tragen? Ein Hund mit Maulkorb kann weder Trinken, Fressen oder Gähnen, 3 wichtige Dinge für ein Hund. Obendrauf jeder Studie zu Maulkorb hat gezeigt daß die Tragen von Maulkorbe verstarkt die Aggression in einem Hund. Er kann sein eingeborene soziallen Kennenlerneninstinkte nicht nachgehen und er weiß Instinktiv daß er nicht Geschützt ist. Ein Horror Vorstellung für jeden Hund. Daß der Hunde Besitzer ein Maulkorb bei sich haben muss für die vorübergehende Zwischenfälle, gibts auch sehr viel öfter bei Menschen die nicht Maulkorbpflichtig sind, finde ich gut, aber ein Tragepflicht ohne Begrundung war immer, ist immer noch und wird so bleiben - Tierquälerei. Ich Arbeite seit fast 50 Jahre mit Hunde und denke daß ich weiß von was ich Rede. Ich bin auf ein kleine Bauernhof in Amerika aufgewachsen, wir hatten 22 Hunde, 21 davon sind einfach zu uns zugewandert. Wir haben die alle Gefuttert und mit Respekt gehandelt, außer kleine auseinander Setzungen wie es Täglich an jeden Kinderspielplatz findet, gab es überhaupt kein Problem.

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation
kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.
Mahatma Gandhi
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geschrieben von Lisa Pic , August 24, 2010
D. B. ist das letzte!
ich bin bis 2005 fast 10 Jahre DB gefahren.
Es war für mich damals die einzige Alternative.
Was ich da alles erlebt habe würde Bücher füllen.
ich wuerde deshalb nie auf die Idee kommen meinen
lieben Hund mitzunehmen. Die Gäste werden ja schon wie Aussätzige und störend behandelt. Da kann an sich ja schon vorstellen wie so ein kleines Schaffner-Licht aufspielen würde und voller Spaß und Gehirnlosigkeit sich wichtig macht.

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geschrieben von Liselotte, August 25, 2010
Ja, das ist echt verrückt! Mein Freund und ich müssen öfter eine Fahrt zurücklegen, die 100 Euro kostet (Normalpreis). Also würden wir für unseren Hund schlappe 50 Euro zahlen. Wir haben beide die Bahncard 50, dassind dann aber immernoch 300 Euro hin und zurück für uns 3!!! Klar, wir ham's doch.
Ich seh das nicht im Entferntesten ein. Deshalb verstecken wir unseren Hund unter der Sitzbank. Das geht nur, wenn man zu zweit reist. Man reserviert 2 Sitzplätze und der Hund legt sich unter die Sitzbank, dort ist für einen kniehohen Hund genug Platz zum Liegen. Er schläft meistens fast die ganze Fahrt. Die Schaffner gucken da nicht so genau hin. Zwischendruch gibts man ein bisschen Wasser. Das ist schon ok. Im Gang ist es absolut nicht zumutbar, das hatten wir auch schon und der HUnd war unter Dauestress.
Also, wer einen ruhigen Hund hat, kann es ja mal probieren. Und wenn man erwischt wird, blöd tun und sich zahlungswillig zeigen, dann gitb es auch keinen Ärger, man muss halt nur das Ticket zahlen. Auf einen Versuch kommt es an.
Ich bin mir sicher, dass die Bahn eigentlich nicht möchte, dass Hunde mitgenommen werden, deshalb erschweren sie es bestmöglich. Wozu sollen se sich die Mühe machen, sie haben ein Monopol und die meisten sind ja ohne Hund.
Ich find's ne Sauerei. 1/4 des Fahrpreises wäre ja schon zu viel.
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geschrieben von Maddi, September 16, 2010
@ Doug

Zitat: Ich bin auf ein kleine Bauernhof in Amerika aufgewachsen, wir hatten 22 Hunde, 21 davon sind einfach zu uns zugewandert. Wir haben die alle Gefuttert und mit Respekt gehandelt, außer kleine auseinander Setzungen wie es Täglich an jeden Kinderspielplatz findet, gab es überhaupt kein Problem.

- Dann solltest wieder dort hinnziehen wenn Du mit solchen Regelungen ein Problem hast ! Ich habe selbst einen Hund und ich weiß wie lieb er ist... dazu habe ich 2 Kinder und alles ist bestens, aber glaube mir.... ich würde nie die Hand ins Feuer legen und sagen "Mein Hund beisst nicht!". Es ist und bleibt ein Tier, basta und somit ist die Regelung mit dem Maulkorb in meine Augen nicht mehr wie richtig. Auch Hunde können einen schlechten Tag haben, nur leider sind Sie nicht in der Lage zu sagen "Hey, ist nicht mein Tag... sei so gut und lass mich heute in Ruhe".

Da liegt so ein lieber Hund auf dem Gang, schläft und träumt was süßes.... dann kommt jemand her und tritt ihm ausversehen auf den Schwanz.... also unter uns, ich würde dem Hund keinen Vorwurf machen wenn er dann sofort zuschnappt.

- Das ich die Regelung mit den Plätzen für die Hunde nicht gut finde ist ein anderer Punkt, aber ich denke da teile ich die Meinung aller Hundebesitzer.
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geschrieben von GaiaFortuna, November 07, 2010
...also mal ganz ehrlich, ich habe soeben auch festgestellt, dass es wohl doch nicht so spitze ist, mit meiner überaus braven und super erzogenen Hündin "entspannt" mit der DB zu fahren :(

Die Sache mit dem Ticket wäre 100% nicht das Prroblem - und das sehen wohl einige Hundebesitzer so. Hm, jedoch die Tatsache das man für`s Bezahlen keinen geeignetten Platz.. von mir aus auch "Sitzplatz".. zur Verfügung hat, finde ich schon eine wahre Abzocke! Geld bezahlen ja, nur WOHIN MIT DEM TIER? Auf dem Sitz hat meines Erachtens ein Hund zwar NICHTS zu suchen, dennoch wäre es fair für ein bezahltes EXTRATICKET auch eine ANGEBRACHTE Gegenleistung zu bekommen. Und das wäre z.B. unter dem gebuchten und bezahltem Sitzplatz.

Keine Frage, hier sollte DRINGEND mal etwas ÜBERARBEITET werden. Immerhin ist "Herrchen oder Frauchen" auch zahlender Kunde.

Was die MAULKORB Klausel betrifft, war ich heilfroh es VOR jeglicher Reisereservierung etc. erfahren zu haben! Für MEINE Hündin wäre es eine Folter ein Maulkorb zu tragen, wo sie sehrrrrrr gut erzogen ist und mir wohl eher den Maulkorb apportieren würde als zu tragen ;o) Dennoch, es gibt ja auch schwarze "Schafe" unter den Hundebesitzern und bei denen sehe ich wieder ein, dass es für alle Mitfahrenden sicherer ist.

Somit entscheide ich mich GEGEN die Deutschen Bahn, denn so was (Maulkorbzwang und KEINEN Platz für ein bezahltes Ticket meines Hundes) unterstütze ich NICHT!

Gruß - GaiaFortuna :o)
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geschrieben von Daniela, Dezember 11, 2010
Die DB sollte einfach mal ein Hundeticket einführen und vieleicht so was wie einen Hunde Wagon mit Kabinen z.B Wo man einen Sitz hat und der Hund eben auch seinen Platz hat, ohne das hunderte Leute über den Hund stolper oder auf ihn ausversehen treten. Dann wären die was keine Hunde mögen oder vor Hunden Angst haben, zufrieden. Und wir als Hundebesitzer auch. Dann zahl ich auch gerne für das Ticket, denn somit weiß ich das es wenigsten keine Qual für uns wird und ich meinen 25kg nicht wieder im Zwischenabteil auf den Schos nehmen muss weil eben kein bisschen Platz mehr ist und keiner acht gibt wenn ein Hund auf dem Boden liegt.

Das wär mal eine gute Idee.

Liebe Grüße
Ela
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geschrieben von Hundefreundin , Januar 09, 2011
Richtig abkassieren für den Hund aber keine Leistung. Da ein Hund eigentlich wie eine Sache zu behandeln ist (§ 90 a BGB), für die ja idR keine zusätzlichen Kosten anfallen beim Mittransport in der Bahn, sollte sich hier wirklich was ändern. 99 Euro für ein Kinderticket, was der Hund abfährt und dann noch nicht mal einen geeigneten Platz für das Tier. Toll. Es bedarf doch wirklich keiner großen Anstrengung in die Zugabteils Boxen im Bereich der Gepächschließfächer (IC) zu integrieren. Ein Plastiksitzüberzug oder zumindest ein Infoflyer beim Ticketkauf in Höhe von 99 Euro (Info:Verhaltensregeln). Oder auch ein extra Sitzbereich, der Anzugsträger und die herumkrabelnden Lieben ausschließt. Wäre doch denkbar.
Also nur zu liebe Deutsche Bahn: Nehmen (99 Euro) und Geben!


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geschrieben von UNO-1960, Februar 21, 2011
Ich bin zwar Hundebesitzer jedoch kann ich diese Regelungen verstehen. Ich möchte auch nicht unbedingt mit ander Leute Hund in einem Abteil sitzen. Die Lösund wäre Bereiche ähnlich wie für Fahrräder und Kinder auch für Hunde auszuweisen. Der Maulkorb stört mich nicht, im Gegenteil, es gibt genug Leute die einfach Angst vor hunden haben, und das sollten wir als Hundehalter respektieren ohne wenn und aber. Wir wollen etwas, nicht die anderen.
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geschrieben von Kati, Juni 15, 2011
Nun ist hier die Frage - wovor hat ein Mensch, der sich eh schon vor Hunden fürchtet mehr Angst: vor einem Hund ohne Maulkorb, oder vor einem Hund mit Maulkorb? Ich würde ganz klar sagen: Vor dem Hund mit Maulkorb! Weil ein Maulkorb immer und ausschließlich den Eindruck erweckt, dass der Hund wohl bissig sein muss. Ganz logisch auf psychischer Ebene zu betrachten. Diesem Hund verschließt man das Maul, also ist er gefährlich.
Ich bin froh, dass ich meinem Russell noch nie eine Bahnfahrt antun musste, wo er selbst das Autofahren schon so hasst ... er hätte vermutlich einen Herzinfarkt bekommen. ;)
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geschrieben von claudia, Juni 22, 2011
ich weiß auch nicht für was die bahn eigentlich gut ist...unpünktlich, kinder und hundefeindlich, die gefahr im sommer einen hitzschlag zu bekommen und im winter zu erfrieren...und das alles für die preise, die ja nicht gerade günstig sind...da lob ich mir halt doch mein auto....ich muss für einen hund ein kinderticket lösen um ihn dann zwischen koffern und füssen im mittelgang zu "deponieren" die spinnen wohl...
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geschrieben von NeilG, August 08, 2011
Wir sind dieses Jahr mit dem Autozug von München nach Hamburg gefahren und zwar über Nacht.
Beim beziehen des Abteils sahen wir das es für uns und den Hund viel zu klein war. Der Schaffner hat uns dann ein größeres Abteil zugewiesen, ohne Aufpreis (war halt noch eins frei) und zwar von sich aus eben weil er gesehen hat das wir ein Platzproblem haben.

Auf dem Rückweg fragten wir gleich nach einem größeren Abteil, das wir wieder ohne Probleme bekommen haben. In beiden Fällen waren die Zugbegleiter sehr rücksichtsvoll und wollten helfen und haben dies auch getan.

Wir konnten auf Nachfrage sogar an einem Zwischenhalt kurz mit ihm raus, was auch normalerweise nicht geht.

Es scheint also auch anders zu gehen. Maulkorb war übrigens niemals ein Thema.
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geschrieben von naja...., September 26, 2011
beruhigt euch doch mal...wie sollte es denn die bahn handhaben mit dem maulkorb? wenn sie pauschal sagen: keiner braucht einen, dann beisst einer zu. wie es jetzt ist, sind sie auf der sicheren seite, oder? einzelfallentscheidungen sind da ja zu viel verlangt.

hat eigentlich auch mal einer nachgedacht, wie alt diese züge sind? damals fuhr man nicht mit hund in den urlaub, vor allem nicht im zug, daher haltet euch mal mit dem gemeckere zurück, neue wagen kosten geld und dauern JAHRE bis sie kommen.

mann :D
bessere ideen? ;)
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geschrieben von benutzer09, Oktober 22, 2011
Einerseits finde ich die Regelungen der DB hundeunfreundlich, zumal ich momentan darüber nachdenke, mir auch selber einen größeren Hund anzuschaffen.

Andererseits, in der Bahn sitzt man u.U. eng an eng, und viele Hunde riechen, manchmal recht intensiv, sie sabbern u.U., sind eben Tiere. Manche Hundebesitzer, so meine Erfahrung, stellen auch ihre emotionale Beziehung zum Hund über alles, auch über berechtigte Interessen der Mitreisenden. Und bringen wenig Verständnis auf, dass Andere diese Liebe nicht teilen. Das mag für viele der hier Postenden nicht zutreffen, aber so etwas gibt es.

Das ist nicht jedermanns Sache, und ich selber möchte auch nicht in einem Grossraumwagen reisen, der von 10 Hunden vollgef*rzt wird, was vermutlich der Fall sein könnte, wenn es einfacher wäre. Also erschwert die Bahn den Transport von Hunden. Und ich werde vermutlich per Auto reisen.
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geschrieben von chris_, Oktober 22, 2011
Ein anderer Kommentator schrieb es schon, ich muss eben auch Rücksicht nehmen auf die Angst vieler Menschen, gerade vor großen Hunden. Ob ich selber zu wissen glaube, dass mein Hund friedlich ist, spielt dabei keine Rolle, die Angst von Mitreisenden ist real, zu respektieren und demgemäß zu handeln. Und dazu dient der Maulkorb.

Sonst sehe ich schon Herrchen mit ihren friedlichen Staffordshire-Terriern ohne Maulkorb neben mir sitzen, und das möchte ich nicht, auch nicht als Hundebesitzer. Zumal, so meine Erfahrung, viele Hundebesitzer Probleme damit haben, zu begreifen, dass nicht jeder ihre Zuneigung zu Hunden teilt, und auch das Recht dazu hat. Eine emotionale Bindung trifft auf berechtigte Interessen anderer, und das geht oft schief.

Wenn ich mir es überlege, ich habe Verständnis für die Regelung der Bahn.
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geschrieben von Stefan, Oktober 24, 2011
Ich find die Bahn ist extrem Hunde unfreundlich.

Wir wollen im November 2x eine grösse Reise mit der Bahn machen, und natürlich unseren Hund (Jack Russel) nicht zuhause lassen.

Man soll für den Vierbeiner eine ermässigte Karte kaufen.
2 Erwachsene Hin Rück ca 50? ... 2 Erwachsen 1 Kind Hin Rück ca 50? weil ein Kind von 14-16 frei ist. 2 Erwachsen 1 Hund ca 100? ... gehts noch ? Für ein Kind bezahl ich nix, aber für nen Hund, der nicht mal nen Platz hat, und aufm Fussboden sitzen muss, nen Maulkorb tragen muss, soll ich mehr als für nen Erwachsenen bezahlen ? Weils keinen Sparpreis für Hunde giebt ? Das sind bei 2 Fahren 100 anstatt 100 bezahl ich 200 ... super ... Danke Deutsche Bahn ... kein wunder das kaum noch jemand fährt ... und vielleicht rafft ihr es mal ... es haben nicht alle Kinder sonder auch Vierbeiner ... Danke dazu wir fahren mit dem Auto ...
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geschrieben von Carl, Oktober 27, 2011
Zitat:"So what? Vielleicht gab es in der Vergangenheit einzelne Zwischenfälle mit asozialen Hunden oder Herrchen. Es gab übrigens auch schon vereinzelt Zwischenfälle mit angetrunkenen Männern und Frauen, die dürfen auch weiter Sitzplätze reservieren." Zitatende.

Auf diesen Vergleich überhaupt zu kommen zeigt einen Teil der Problematik mit manchen Hundebesitzern. Hunde haben eben nicht die gleichen Rechte wie Menschen, und das geht über den Horizont mancher hinaus.

Und ich finde es richtig, dass Hunde in der Bahn einen Maulkorb tragen müssen. Warum? Wieviel Prozent der Hundebesitzer, deren Hunde jemanden ernsthaft verletzt haben, hätte vorher gesagt:"Mein Hund ist gefährlich"? So gut wie keiner.

Mein Wunsch: Nicht nur immer Toleranz von den anderen einfordern, sondern auch darüber nachdenken, was ich dem anderen zumute.
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geschrieben von rainer, November 04, 2011
@benutzer Natürlich werden bei einer "Öffnung der Spielregeln" sofort in jedem Abteil 10 furzende Hunde anzutreffen sein, weil dann auch alle Hundebesitzer plötzlich mit der Bahn fahren und ihr Auto abschaffen - wo lebst Du denn ???

Der einfache Hundebesitzer wird die Fahrt mit der Bahn eher als "Urlaubsfahrt" annehmen, aus welchen Gründen auch immer. Er wird kaum mit seinem Hund zum "Gassi" gehen oder einkaufen fahren.
Da lass Dich mal lieber von dem Typ neben Dir mit der Alkoholfahne, den Essenausdünstungen die Dich von hinten anwehen und der Musik, die Du nicht magst, von oben herab, berauschen.

Doch von dem Gedanken, Dir selbst einen größeren Hund anzuschaffen würde ich dringend abraten. Der furzt nämlich auch im Auto.

Fazit: die Meinungen und Erfahrungen gehen hier augenscheinlich sehr auseinander. Haben mir aber trotzdem geholfen mich gegen eine DB-Reise mit unserem Jack Russel zu entscheiden. Muß ich vielleicht das Autofenster mal runterlassen ;-)
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geschrieben von pina, Januar 14, 2012
Hatte vor, mit meinem Schaeferhund von Koeln nach Hannover zu fahren, bin jedoch nicht einverstanden mit Bedingungen ( kein Platz, obwohl bezahlt und Maulkorb! ). Nachdem ich nun jedoch zusaetzlich die Erfahrungsberichte gelesen habe, kommt eine solche Fahrt nicht in Frage, sondern nur Auto oder Flieger.
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geschrieben von wok, Januar 15, 2012
@pina: Na ja, von Köln bis Hannover in der Transportbox im Flieger ist für die meisten Hunde ja auch nicht so ne dolle Alternative. Da muss dein Schäferhund ja eine ziemlich coole Socke sein...
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geschrieben von Cadi, Januar 16, 2012
Ja die Bahn,darüber könnte ich auch so einiges erzählen, spare ich mir, da im Prinzip schon alles gesagt wurde. Ich bin mit meiner Labradorhündin schon in Deutschland und Italien mit der Bahn gefahren. Wer unbedingt mit Hund Bahn fahren muss, empfehle ich vorher dem Hund das Tragen eines Maulkorbs/Maulschlaufe spielerisch anzutrainieren. Ich habe die Maulschlaufe einfach in der Tasche, falls sich jemand Beschweren sollte, kann ich sie für eine Weile anlegen. Bisher kam die Maulschlaufe nicht zum Einsatz, im Gegenteil, es gab weniger nervende Kinder, weil meine Hündin immer Anschluss sucht. Und bei entzückten und begeisterten Fahrgästen, sagt der Schaffner nichts.
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