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Der deutsche Tierschutzbund organisiert mit seinen Mitgliedsvereinen eine
Hunde-Betreuung in der Ferien-Zeit, damit Haustiere im Urlaub nicht leiden müssen. Die Sommerferien in Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen bevor, weitere folgen. Das kann für viele Hunde und Katzen leider böse enden. Mit der Aktion des Deutschen Tierschutzbundes „Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier“ versucht der Verband deshalb dieses Jahr erneut, „Tiersitter“ für die Urlaubszeit zu finden.
Zu den Beratungsangeboten des Deutschen Tierschutzbundes und der ihm
angeschlossenen Tierschutzvereine gehört auch eine Urlaubshotline. Unter
der Telefonnummer 0228-60496-27 bekommen Tierhalter Tipps für die
Tierbetreuung (Mo-Do von 10-18 Uhr; Fr 10-16 Uhr).
Darüber hinaus
verhilft das Urlaubs-Beratungstelefon des Deutschen Tierschutzbundes
mit Tipps für die konkrete Reiseplanung zu einer guten Vorbereitung für
den Urlaub mit den Haustieren. Der Verband rät allen Tierfreunden
zudem, ihren Vierbeiner kennzeichnen und anschließend direkt kostenlos
beim Deutschen Haustierregister® www.registrier-dein-tier.de eintragen
zu lassen, um so für mehr Sicherheit zu sorgen.
Die Aufnahmekapazitäten der Tierheime sind laut Deutschem Tierschutzbund zu Beginn der Ferienzeit oft
an den Grenzen der Möglichkeiten. Es werde befürchtet, dass die Tierabgaben gerade in den Sommerwochen weiter
ansteigen werden. Immer wieder komme es zu dramatischen Situationen, wenn
Menschen ihr Tier aussetzen, weil sie es als „Last“ empfänden.
Seit mehr als 15 Jahren führen die Tierschutzvereine des Deutschen
Tierschutzbundes die jährliche Aktion durch "Nimmst du mein Tier, nehm’
ich dein Tier". Ziel ist eine Lösung für die Haustier-Betreuung für
diejenigen zu bieten, die ihren Hund oder ein anderes Haustier nicht
mit in die Ferien nehmen können. Nach Angaben des deutschen
Tierschutzbundes können damit jährlich viele tausende engagierte
Tierbesitzer und Tierliebhaber, die sich als „Frauchen und Herrchen auf
Zeit“ anbieten, zusammengeführt werden.
Der
Deutsche Tierschutzbund bittet zudem in Erwartungen von vielen Neuankömmlingen in deutschen Tierheimen alle Menschen, die sich für ein Tier als
Familienmitglied interessieren, in die Tierheime zu gehen. Dort warten
viele Hunde, Katzen und Kleintiere auf ein neues Zuhause. „Jedes Tier,
das vermittelt wird, entlastet den Tierschutz und gibt einem Mitgeschöpf
eine zweite Chance“, appelliert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen
Tierschutzbundes.
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