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Hunde-Betreuung vom Nachbarn
Mittwoch, 23. Juni 2010

Der deutsche Tierschutzbund organisiert mit seinen Mitgliedsvereinen eine Hunde-Betreuung in der Ferien-Zeit, damit Haustiere im Urlaub nicht leiden müssen. Die Sommerferien in Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und  Thüringen stehen bevor, weitere folgen. Das kann für viele Hunde und Katzen leider böse enden. Mit der Aktion des Deutschen Tierschutzbundes „Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier“ versucht der Verband deshalb dieses Jahr erneut, „Tiersitter“ für die Urlaubszeit zu finden.

Zu den Beratungsangeboten des Deutschen Tierschutzbundes und der ihm angeschlossenen Tierschutzvereine gehört auch eine Urlaubshotline. Unter der Telefonnummer 0228-60496-27 bekommen Tierhalter Tipps für die Tierbetreuung (Mo-Do von 10-18 Uhr; Fr 10-16 Uhr).

Darüber hinaus verhilft das Urlaubs-Beratungstelefon des Deutschen Tierschutzbundes mit Tipps für die konkrete Reiseplanung zu einer guten Vorbereitung für den Urlaub mit den Haustieren.  Der Verband rät allen Tierfreunden zudem, ihren Vierbeiner kennzeichnen und anschließend direkt kostenlos beim Deutschen Haustierregister® www.registrier-dein-tier.de eintragen zu lassen, um so für mehr Sicherheit zu sorgen.

Die Aufnahmekapazitäten der Tierheime sind laut Deutschem Tierschutzbund zu Beginn der Ferienzeit oft an den Grenzen der Möglichkeiten. Es werde befürchtet, dass die Tierabgaben gerade in den Sommerwochen weiter ansteigen werden. Immer wieder komme es zu dramatischen Situationen, wenn Menschen ihr Tier aussetzen, weil sie es als „Last“ empfänden.

Seit mehr als 15 Jahren führen die Tierschutzvereine des Deutschen Tierschutzbundes die jährliche Aktion durch "Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier". Ziel ist eine Lösung für die Haustier-Betreuung für diejenigen zu bieten, die ihren Hund oder ein anderes Haustier nicht mit in die Ferien nehmen können. Nach Angaben des deutschen Tierschutzbundes können damit jährlich viele tausende engagierte Tierbesitzer und Tierliebhaber, die sich als „Frauchen und Herrchen auf Zeit“ anbieten, zusammengeführt werden.

Der Deutsche Tierschutzbund bittet zudem in Erwartungen von vielen Neuankömmlingen in deutschen Tierheimen alle Menschen, die sich für ein Tier als Familienmitglied interessieren, in die Tierheime zu gehen. Dort warten viele Hunde, Katzen und Kleintiere auf ein neues Zuhause. „Jedes Tier, das vermittelt wird, entlastet den Tierschutz und gibt einem Mitgeschöpf eine zweite Chance“, appelliert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. 

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