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Ferien im Ferienhaus - Ostsee mit Hund - Im Vergleich zur eher rauhen Nordsee ist die Ostsee auch im Sommer die gemäßigte Variante. Das kleine Ostsee-Meer "verschwindet" auch nicht dauernd, weil es keine so ausgeprägten Gezeiten mit Ebbe und Flut gibt wie an der Nordsee. Hunde-Besitzer wissen die Ostsee aber vor allem dafür zu schätzen, weil es dort (leider nicht nachprüfbar) im Vergleich zur Nordsee mehr küstennahe Bereiche geben soll, an denen man entspannt mit Hund laufen kann.
Die klassischen Ferien-Regionen der Ostsee
Zumindest für Deutsche findet der Ostsee-Urlaub oft in Deutschland,
Polen und Dänemark statt. Vom Westende der Ostsee bei Flensburg bis zu
den schönen frisch renovierten Küstenstädten Ostdeutschlands - das ist
der Abschnitt, um den wir uns hier näher kümmern wollen.
Ferien mit Hund an der Ostsee
Wer sich mit Hund in den Ostsee-Urlaub aufmacht, wird oft kleinere
Stadtbesichtigungen und zum Teil auch den Besuch gößerer
Touristenzentren in seine Ferien mit einbauen. Ob Lübeck im Westen oder
Städte wie Rostock,
Greifswald oder Stralsund im Osten - überall gibt es schmucke
Urlaubsziele. Übermäßig Platz für ausgedehnte Spaziergänge mit Hund
kann man dort aber meist nicht erwarten.
Das wahre Pfund, mit dem die Ostsee wuchern kann, sind für
Naturfreunde denn auch die weniger überlaufenen kleineren Küstenorte
und die langen Küstenabschnitte dazwischen, die man mit Hund gut
erkunden kann.
Die Ostsee ist reich an Inseln. Auf deutscher Seite am ehesten bekannt
sind Fehmarn, Rügen, Hiddensee und Usedom. Ebenso wie Fehmarn mit einem
Damm mit dem Festland verbunden ist Rügen und damit auch mit dem Auto ohne Fährfahrt direkt zu erreichen. Diese weitläufigen Inseln bieten meist ausreichend
Freiraum für Hunde-Spaziergänge am Strand. Die Insel Usedom besitzt
zudem wie Rügen eine Reihe netter kleiner Halbinseln. Usedom ist auch
bekannt für viele kleine Seen, eine gute Abwechslung für Wasserratten,
die nicht immer im salzigen Meer herumplanschen wollen. Auch manche
wasserverliebte Hunde ziehen Süßwasser ja dem Meer vor, dass ihnen manchmal nicht
so ganz geheuer scheint (und seltsam schmeckt).
Als alleiniges Ferien-Ziel sind für Hunde-Besitzer Gegenden bedingt geeignet, die fast nur aus Nationalpark bestehen. Ein Großteil
der Insel Hiddensee gehört zum Beispiel zum Nationalpark Vorpommersche
Boddenlandschaft. Man kann auf der Insel also den Schutzzonen kaum
ausweichen, was den Freiraum für Hunde notwendigerweise eingrenzt.
In fast allen Nationalparks ist die Mitnahme von Hunden aber
prinzipiell erlaubt und für Tagesausflüge auch ein besonderes
Naturerlebnis. Benutzen Sie als Besucher der Nationalparks aber bitte
nur die entsprechend markierten Wanderwege und führen Sie Ihren Hund
immer an der Leine, um wildlebende Tiere und die geschützte
Pflanzenwelt zu schonen.
Mit Hund am Ostsee-Strand
Die Hauptreisemonate in den Sommerferien sind schön. Noch einen Tick
schöner ist es aber für viele Urlauber, wenn etwas weniger los ist. Wer es sich
aussuchen kann, hat mit Hund den größten Freiraum am Strand in den
Monaten vor bzw. nach den Ferien. Gerade zur Hauptsaison ist an diversen Hauptstränden der Küstenorte mit vielen großen und kleinen Menschen auf
engem Raum von einer Hundeleinen-Pflicht auszugehen. Manchmal bestehen
an diesen Stellen auch zeitlich begrenzte Verbote für die Mitnahme von
Hunden. Da unterscheidet sich die Ostsee nicht von vielen anderen
Küstenabschnitten.
Oft reicht es aber auch schon, auf Nebenstrände, speziell
eingerichtete Hundestrände und auf kleinere Orte auszuweichen. Die
Küste selbst ist bezogen auf ihre gesamte Länge abwechslungreich.
Badestrände, Steilküste, geschützte Dünen und kleine Wälder in
Küstennähe wechseln sich mit Küstenorten ab. Die Ostküste in Schleswig-Holstein ist durch schmale
langen Buchten, sogenannte Förden bekannt. Von der Lübecker Bucht bis zum Fischland
entlang schlängelt sich
die Mecklenburgische Ostseeküste. Kleine Steilküsten-Abschnitte (Hund
anleinen?) kommen dort ebenso vor wie von Dünen umgebene
Strandabschnitte. Speziell die Küstenlinie im
äußersten Osten Deutschlands kennt die sogenannten Boddenlandschaften. Gemeint
sind damit durch versandete Landbrücken zusammengewachsene kleine
Inseln, die sehr spannend mit Hund zu erkunden sind.
Aber egal, welche Region man sich aussucht: Der Erholungswert der Meeresluft und der Spaziergänge und des geruhsamen Faulenzens am Strand sind allein schon Grund genug, warum die Ostsee jährlich immer neue Besucher anzieht - und warum viele Besucher gerne wiederkommen.
Ferienhaus - Ostsee mit Hund - Verzeichnis
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