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Bretagne mit Hund - im Ferienhaus

Ferien-Check: Die Bretagne bietet für Urlauber an Ihrer insgesamt 2730 Kilometer langen Küste viele unterschiedliche und zum Teil spektakuläre Eindrücke. Für entspannungswillige Touristen ist diese Region durch die vielen Strände und die oft weitläufigen Wander- und Spazierwege an der Küste und im Hinterland generell eine gute Wahl für den Frankreich-Urlaub mit Hund. 

Durch die oft erfrischenden klimatischen Bedingungen der Atlantikküste und der küstennahen Lage vieler Orte in der Bretagne bieten sich in dieser Region neben Campingplätzen als Unterkunft für den Bretagne-Urlaub mit Hund vor allem eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus an.

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Hunde-Ferienhäuser Check -  Bretagne

Hier sind einige allgemeine Empfehlungen und Tipps zur Suche nach einem passenden Ferienhaus mit Hund.

  • Natürlich ist die Entfernung von Ferienhaus bzw. Ferienwohnung zu Strand, Wald oder Wiesen wichtig - für den kurzen Auslauf mit Hund
  • Strandnähe ist toll, schmutzige Hunde nicht so sehr. Einige Ferienhäuser in der Bretagne haben im Erdgeschoß Bodenfliesen und erleichtern so den Umgang mit Schmutzpfoten und Strandschuhen.
  • Achten Sie auch auf Ferienhaus-Angebote mit eingezäunten Grundstücken. Viele Dinge wie die Lage und die Ausstattung im Ferienhaus sind wichtiger. Aber es kann nicht schaden, wenn Ihr Hund ohne Leine auf dem Grundstück ein wenig herumspringen kann. Häuser mit nutzbarem Außenbereich ohne Zaun kann man aber auch relativ schnell hundesicher machen. Nehmen Sie einfach eine längere Schleppleine mit, wie Sie im Handel für Heimtierbedarf angeboten wird und die Ihrem Hund auch auf der Terrasse die nötige Bewegungsfreiheit garantiert. 
  • Viele Vermieter erlauben nur einen Hund im Ferienhaus oder in der Ferienwohnung. Manche bitten bei der Mitnahme eines Hundes vor der Buchung um eine kurze Absprache. Diese Hinweise finden Sie in der Detailbeschreibung des jeweiligen Hauses.  

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Ferien-Check - Die Bretagne mit Hund 

Abwechslungsreich ist der nordwestliche Landesteil von Frankreich allemal. Felsklippen, Dünen und Flussmündungen machen vor allem den Küstenbereich zum Hauptanziehungspunkt von Individualtouristen. Pauschalurlauber wird man hier nur vereinzelt finden, denn die Küste ist rauher und im Sommer nicht so heiß wie im Süden Frankreichs. Sonne und Wolken wechseln häufiger ab und bei jedem Besuch am Strand wird man feststellen, dass sich allein dadurch die Stimmung der Landschaft auch an bekannten Stellen wieder verändert hat.

Wer einen trittisicheren und nicht zu wagemutigen Hund hat, der wird sicher an hohen Felskliffs mit manchmal tosender Brandung Gefallen finden. Den Vierbeiner dabei trotzdem ab und zu an die Leine zu nehmen, kann aber nicht schaden. Zum Beispiel an den mit über 100 Metern höchsten Felsklippen auf der Halbinsel von Crozon, an der Westspitze des Finistère. Etwas weniger hoch, aber noch imposant genug, zeigt sich die Küste des Goëlo und das Cap Fréhel in den Côtes d’Armor mit Klippen bis zu 70 Meter Höhe.

Doch an vielen anderen Küstenabschnitten geht es auch moderater zu, mit Höhen zwischen ca. 10 und 20 Metern. Die Klippen werden dabei oft von kleinen Buchten und Stränden abgelöst, wie auf der Halbinsel von Quiberon, oder an der Küste von Concarneau. Und überhaupt, die Bretagne ist eindeutig auch etwas für Strand-Fans. Dünen und Sandstrände machen einen großen Teil der Küste aus, im Finistère sind es 20% der Küstenlänge, im Morbihan sogar 35%.

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Wandern und Spaziergänge mit Hund in der Bretagne

Küstenwege auf 1300 Kilometer Länge, da sollte für jeden etwas dabei sein. Die in der Regel gut ausgeschilderten Wanderwege führen nahezu vollständig an
der Küste entlang, von der Bucht des Mont-Saint-Michel bis nach Saint-Nazaire. Die meisten der sogenannten Zöllnerwege wurden schon zu Zeiten der Französischen Revolution angelegt und sollten zur Überwachung der Küsten und zum Schutz gegen Schmuggler und die Plünderer von Schiffswracks dienen.

Ausgeschilderte Wanderwege: Neben vielen kleinerern und manchmal nicht durchgehend markierten lokalen Wegen gibt es mehrere Kategorien von zusammenhängenden Wanderwegen in der Bretagne. Die GR Wanderwege (grande randonnée), mit “weiß und rot“ markiert, sind im wesentlichen Fernwanderwege, wie etwa der Küstenwanderweg GR 34, der um die gesamte Bretagne herumführt.

Die sogenannten GR de Pays, in etwa: Landwanderwege, kamen im Laufe der Jahrzehnte  zu den klassischen "GR"-Wegen hinzu. Zur klaren Unterscheidung wurden diese in den Farben “gelb und rot“ markiert. Die PR-Wege ("Spaziergang und Wandern") beinhalten schließlich kürzere Routen von ca. einer bis fünf Stunden Wegzeit. Diese Wege sind meistens einheitlich mit einem gelben Strich gekennzeichnet. Bei dieser großen Auswahl sollte also für jeden Fitnesszustand und jedes Wetter etwas dabei sein. Oftmals kreuzen sich diese Wege natürlich auch und können auch kombiniert werden. 

Wer ab und zu einen Abstecher ins Landesinnere macht und ein wenig Sehnsucht nach Wald und Bergen hat, wird in der Bretagne ebenfalls fündig. Die Montagnes Noires, also die schwarzen Berge, ziehen sich 60 km entlang vom Menez Hom bis nach Gourin im Finistère. Am höchsten Punkt kann man dort immerhin auf 326 Meter steigen. Auch die Monts d’Arée liegen mit einer maximalen Höhe von 348 Metern in dieser Kategorie. Sie bestehen aus einer Reihe von Bergkämmen, die das Léon Gebiet im Norden des Finistère vom Cournouaille im Süden trennen und den größten Teil im Naturschutzpark “Parc naturel régional d’Armorique“ einnehmen.

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Küstenschutz mit Hund

Gerade an wenig frequentierten Küstenabschnitten zwischen weiter auseinander liegenden Ortschaften hat man "inoffiziell" relativ Freiheiten mit Hund. Achten sollte man neben Autostraßen und anderen Spaziergängern in manchen Gegenden aber auch auf Jagdpachten und generell auf den Jagdtrieb des eigenen Vierbeiners. Vor allem die Felsklippen sind Nistplätze für Seevögel wie Kormorane oder Basstölpel. Aber auch die Schilfflächen der kleineren Küstenmoore bieten geschützte Nistplätze für viele Vogelarten. Achten Sie deshalb besonders in solchen Gebieten darauf, dass Ihr Hund nicht im "fremden Wohnzimmer" räubert und halten Sie ihn, wo nötig, bitte an der Leine.

Am Meer selbst sorgt der oft frische Wind für den Bewegungsdrang der Dünen. Weil sich einige teils bedrohlich nahe an Küstendörfer heranschieben, werden zum Teil sogar Dünen bepflanzt, um dem Boden Halt zu geben. Genießen Sie auch in diesen Bereichen die Bretagne etwas aus der Ferne und umgehen Sie solche fragilen Dünenbepflanzungen. Der langfristige Erhalt dieser einmaligen Küstenlandschaft in der Bretagne wird es Ihnen in zukünftigen Urlauben danken. 

 

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