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Hund in Italien - Tipps für den Urlaub
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Quelle: wunsch-hund.de
Hundeurlaub-Check: Wer sich Italien für seinen Urlaub mit Hund ausgesucht hat, für den stellt sich natürlich die Frage nach der Hunde-Freundlichkeit des bei Deutschen so beliebten Reiselandes.

Ferien mit Hund in Bella Italia sind für viele Hundefreunde problemfrei. Der Freiraum für den eigenen Vierbeiner wird dabei jedoch vom Einhalten einiger Regeln abhängen.

Hundeurlaub-Einreise - mit Hund nach Italien

Ein sogenannter Heimtierausweis ist offiziell Pflicht und damit Voraussetzung für den Italien-Urlaub mit Hund. Im EU-Heimtierausweis sollte eine Tollwutimpfung eingetragen sein, die mindestens zwanzig Tage alt sein soll, die jedoch höchstens vor elf Monaten verabreicht wurde. Für die neuen, bis zu drei Jahre wirksamen Tollwut-Spritzen sollte deshalb deutlich die abweichende Laufzeit lesbar sein. Weitere Informationen zu speziellen regionalen Verbreitungen von Schädlingen und eventuell empfehlenswerten Impfungen vor allem für ältere oder geschwächte Tiere kann man beim Tierarzt rechtzeitig vor Antritt der Reise erfragen.

Sogenannte Kampf- oder Listenhunden haben es auch in Italien nicht leicht. Wer mit einem solchen Hund einreisen will, sollte sich über die aktuellen Regelungen bei der italienischen Botschaft erkundigen.  

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Hunde-Ferien -  unterwegs in Italien

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Quelle: pixelio.de
Ähnlich wie in Deutschland gibt es in Italien eine sogenannte "Sicherungspflicht" während der Autofahrt. Hundegurte, Hunde-Geschirre oder eine Transportbox sind aber natürlich unabhängig von der gesetzlichen Verpflichtung empfehlenswert. Die Pflicht wird selten überprüft, kann aber im Einzelfall eine Strafe von bis zu 300 Euro bedeuten.

Mit dem letzten Regierungserlass zum Thema gilt offiziell in der Öffentlichkeit eine Leinenpflicht für Hunde. Die nötige Leine darf laut dem Erlass maximal eineinhalb Meter lang sein. Nicht nur durch die Eskalation zum Thema Müll in Neapel in den letzten Jahren ist zudem das Thema der Reinhaltung der Städte weiter auf der Agenda behördlicher Bemühungen. Dazu gehört auch, dass zukünftig Hundebesitzer verpflichtet sind, den Hundekot zu beseitigen. 

Allgemein wurde bisher ein Leinen- und Maulkorbzwang nur selten überprüft - aber sicher ist sicher. Es kann nicht schaden, zumindest einen Maulkorb in der Tasche mit sich zu führen. Für einen Einsatz sollte der Hund bereits vorher über Leckerlie-Spiele oder ähnliches an den Maulkorb gewöhnt worden sein. In einigen öffentlichen Gebäuden und vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln kann es in verschiedenen Regionen und abhängig von der Größe der Hunderasse und der Größe der Hundeliebe beim jeweiligen Bediensteten möglich sein, daß das Anlegen eines Maulkorbes gefordert wird.

Dies gilt zum Beispiel auch in Seilbahnen im Alpengebiet in Norditalien. Verständlich allerdings bei dem Gedränge vieler nervöser Menschen und Hunde in einer kleinen Gondel. Allgemein (Ausnahmen bestätigen hier die Regel) sind Hunde in öffentlichen Verkehrsmitteln jedoch erlaubt.

 

Hund am Strand - Urlaub braucht Freiraum

Das Wohlfühlen mit Hund hängt in Italien einfach stark von dem konkreten Ort ab, denn: Im italienischen Hinterland hat man es oft genug einfach,  sein Lieblings-Plätzchen mit Hund zu finden. Anders sieht es an der Küste im Hochsommer aus. Generell kann man feststellen: Je größer, kinder- und familienorientierter ein Küstenort oder Strand ist, desto schwieriger ist es dort mit Hund.

Der in der Regel sehr heiße Hochsommer in Italien ist vor allem etwas für fitte Hunde, Mittagshitze am Strand ist nicht jedermanns und "jederhunds " Ding. Wer nicht Vor- oder Nachsaison als Reisezeit wählen kann oder will, sollte also mindestens auf Schatten, Wasserversorgung und bevorzugte Hunde-Spaziergänge in den Morgen- und Abendstunden achten.

 

Hunde im Hotel, Restaurant und Ferienhaus

Wie oftmals im Süden: Die wenigsten Restaurants in Italien lassen Hunde in ihren Innenräumen zu, sehr individuell wird dies im Speisesaal von Hotels gehandhabt. Besser sieht es für Hunde dagegen oft in der Außengastronomie aus, wenn man sich eine ruhige Ecke aussucht, was ja so nebenbei auch den eigenen Hund freut. Man sollte möglichst noch vor Antritt seiner Ferien gebuchte Hotels auf ihre Hunde-Freundlichkeit prüfen. Nicht selten stimmt das Klischee, dass im nördlichen Italien die allgemeine Wertschätzung von Hunden zunimmt. Ein Klischee, das allerdings in Nord-Süd Richtung auch genug Gegenbeispiele kennt.

Wer sich als Urlaubsziel Nebenstrände an Küsten oder ruhige Ecken im Hinterland sucht, hat deutlich größere Chancen, mit seinem Hund schöne Plätze und freie Bewegung am Strand zu finden. Passende Hotels und kleinere Pensionen sind dort meist Glückssache, die man unter dem "Hunde erlaubt" Gesichtspunkt abklappern kann. Die Auswahl an Ferienwohnungen und Ferienhäusern, in denen zumindest ein Hund pro Urlauber-Familie willkommen ist, ist relativ groß. Für die oben erwähnte hundefreundliche Gestaltung seiner Ferien in Italien muss jeder Urlauber aber selber sorgen. 

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