Wo ist mein Hund geblieben, gerade war er doch noch da? Und was ist das überhaupt für ein dunkler Geselle, der sich in der passenden dunklen Ecke herumtreibt? Jack the Ripper oder doch nur der Nachbar bei der Müllentsorgung? Die Sicherheitstechnik ist inzwischen auf den Hund gekommen und möchte dabei gleich mehrere Probleme lösen.

Ein neuartiges Hundehalsband das seit einer Weile in England auf dem Markt ist, übeträgt mit GPS und Radiofrequenz-Technik Infos über den aktuellen Aufenthaltsort des Hundes auf das Handy. Das ist durchaus interessant, wenn man einen eher freiheitsliebenden Vierbeiner hat, der gerne unerlaubterweise solo um die Häuser bzw. durch Wald und Wiese zieht.

Damit nicht genug. Das System, das anscheinend noch nicht auf dem deutschen Markt zu haben ist, kann bei Bedarf automatisch Alarm geben, wenn der Hund unangemeldet Haus und Hof verlässt, ohne sich vorher ordnungsgemäß abzumelden. 

So, damit wäre dieses Problem schon mal gelöst. Mehr als persönliche Rückversicherung für die Besitzer kann man wohl folgende Zusatzfunktion deuten. Ein am Halsband angebrachter Panikknopf kann vom Hundehalter beim Gassigehen ausgelöst werden, um eine Nachricht an eine vorher zu bestimmende Telefonnummer zu senden und ebenfalls den Ortungsmechanismus zu aktivieren.

Eventuell sinnvolle Situationen: Leute, die gesundheitlich angeschlagen sind, kein Handy haben oder nicht mehr zum Anruf in der Lage sind und aus diesen Gründen einen Notruf mit Ortsangabe absetzen wollen. Oder natürlich auch die bereits erwähnte mulmige Situation in dunklen Straßenecken oder Parks. Falls der Hund nicht gleichzeitig Panik hat und davonläuft, weswegen man dann nicht ans Halsband herankommt. Zielgruppe (aus diversen Gründen): Eher die Dackel- als die Labradorfraktion. 

Das Ortungssystem für entlaufene Hunde kann im Einzelfall auch erfolgsversprechend sein. Zielgruppe: Eher die Labrador- als die Dackelfraktion. Wobei das ziemlich interessant werden könnte, wenn der Hund sich, ausgeruht und durch seine neuerworbene Freiheit motiviert, schleunigst von Punkt A nach B bewegt.  Eine lustige Schnitzeljagd wäre das Ergebnis und man ahnt, wer derjenige von Hund und Halter ist, der die größere Ausdauer beim Renenn hat...

(Blog-Hund: wok)


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