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Quelle: pixelio.de

Neue Vorschläge für die Millionen-Frage im Quiz. War Lassie im Film wirklich echt? Rüde oder Hündin? Was wurde mit Kunstfell bedeckt?

Hatte Lassie als typisch überspannter-Film-Hund gar ein Toupet? Schonungslose Aufklärung, Film ab. 

In einem Artikel beim Spiegel wird zurecht darauf hingewiesen, daß im Tierfilm nicht alles so ist wie es scheint. Hinlänglich bekannt sind ja zum Beispiel die lustig grinsenden Schimpansen, wobei im natürlichen Verhalten der Tiere dies eher ein Zeichen für Furcht, Ärger oder Aggression ist.

Aber nun zu Lassie. Mir war ja nie besonders wichtig, ob das im Film jetzt Rüde oder Hündin war. Aber klar, von wegen mütterlich sanfter Kumpel sollte das kein männlicher Rüpel sondern eine elegante Hunde-Lady sein. Doch die Chauvie-Ignoranten vom Film waren natürlich wieder nur auf das Äußerliche aus, typisch.

Deswegen wurden anscheinend über mehrere Film-Staffeln hinweg diverse Collie-Rüden als Mädel ausgegeben. Weil der Legende zufolge während den Drehzeiten im Sommer und Frühherbst die Hunde schon im Fellwechsel standen und gerade weiblichen Collies deswegen besonders dünn und unprächtig aussahen. Dafür bekamen die  Rüden-Doubles über das männliche Gebimmel am Bauch verschämt Kunstfell drappiert.

Einer der aus Altersgründen regelmäßig neu zu besetzenden Lassie-Jungen war demnach sogar gegen Hunde allergisch, was beim Schmusen mit einem Collie bestimmt auch nicht sehr angenehm war. Leiden für die Karriere, die Rolle für den Flipper-Jungen wäre ihm sicher lieber gewesen.

Wobei, jetzt da der Samen des Zweifels erst einmal gelegt ist: Gut möglich, das Flipper in Nahaufnahme nur eine ferngesteuerte Plastikpuppe war, die komische Geräusche von sich gibt. Umpf, vielleicht war auch Spock gar kein echter Vulkanier?

 

 

 


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