Es ist doch immer wieder faszinierend, wozu Hunde-Mutterliebe fähig ist. Da sage doch noch einer, Raubtiere denken immer nur ans Fressen und vertragen sich rasseübergreifend nicht. Das gilt zumindest nicht für Hunde.

In einem Tierpark im US-Bundesstaat Kansas hat verschiedenen Medienberichten zufolge eine Golden Retriever Hündin Lebensretterin für einige Tiger-Babys gespielt. Drei Mini-Tiger waren von ihrer Mutter wenige Tage nach der Geburt verstoßen worden. Isabella, eine einjährige Golden-Retriever Hündin nahm sich ihrer an und säugte sie. 

Gut, man muss der Ehre halber zugeben, das Frau Isabella ihre eigenen Welpen gerade abgestillt hatte. Milchfluß auf Befehl klappt eben noch nicht. Ach ja, so viel Herzigkeit zum Wochenende. 

Wollen mal hoffen, daß die Tigerlein nicht zu schnell wachsen und der Hundemutti ans Fell wollen. Aber wahrscheinlicher ist vielleicht, daß sie anfangen, leise zu wuffen und ihre Rute (sprich Schwanz) wie Hunde zu verwenden. Das wiederum sendet für andere Artgenossen manchmal "falsche" Signale, was übrigens generell ein Grund bei Unverständnis zwischen Hund und Katz ist.

Vielleicht werden die Tiger ja jetzt multikulturell, quasi mehrsprachig, erzogen? 

 

(Blog-Hund: wok) 


Anzeige

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste (Weitere Infos). Mit der Website-Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.