Hundehalterinnen haben eine anziehendere Wirkung als Frauen, die keinen Hund an ihrer Seite haben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie zum Thema "Psychologie des ersten Eindrucks", die kürzlich auf der Internationalen Mensch-Tier-Konferenz in Tokio vorgestellt wurde.

"Tatsächlich gab die überwiegende Mehrheit der Befragten an, den Frauen mit Hund mehr Selbstdisziplin, Geduld und Familiensinn und eine optimistische Lebenshaltung zuzuschreiben", erläutert Professor Reinhold Bergler vom Institut für Psychologie der Universität Bonn das Studienergebnis.

In seiner Untersuchung ging er zusammen mit Prof. Dr. Tanja Hoff von der Evangelischen Fachhochschule Freiburg im Breisgau der Frage nach, inwiefern ein Hund den ersten Eindruck, den man von einer Frau hat, beeinflusst. Dazu bekamen 420 repräsentativ ausgewählte männliche und weibliche Befragte Bilder vorgelegt, auf denen eine Frau mit Hund und auf einem weiteren Bild dieselbe Frau ohne Hund abgebildet war. Insgesamt gaben die Befragten ihre Urteile zu drei Frauen verschiedener Altersgruppen mit und ohne Hund ab.

"Das Foto mit Hund bewirkte eindeutig mehr Zustimmung zu den Aussagen, dass diese Frau schneller Gesprächskontakt findet, zufriedener mit ihrem Leben ist, mehr Freunde hat, lebhafter, optimistischer und sympathischer ist als das Bild der selben Frau ohne Hund", so Bergler weiter. "Und: Frauen mit Hund wirken eindeutig gesundheitsbewusster."

(News-Quelle: IVH) 


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