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Stürme und Gewitter stressen viele Hunde. Viele Hunde haben schlicht und einfach Angst vor Blitz und Donner. Vor allem im Sommer sehnen viel Menschen an schwülen Tagen etwas Abkühlung durch ein "kleines" Gewitter herbei. Doch was tun, wenn Ihr Hund in Panik gerät, wenn es draußen blitzt und donnert?
Wichtig ist es, als Hundebesitzer souverän zu bleiben. „Keinesfalls
sollten Sie in diesen Angstmomenten Ihren Hund beruhigend streicheln
oder mit kosender und beschwichtigender Stimme ansprechen. Dies bestärkt
nur seine Angst“, so Alexandra Diezemann von der aktion tier, eine der
größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands. Eher sollte man den
Hund in Ruhe lassen, das Gewitter selbst einfach ignorieren und Zuhause alles so wie sonst auch machen. Fenster sollten Sie aber schließen, um
den Geräuschpegel des Donners etwas einzugrenzen. Auch ruhige Musik kann
eventuell helfen.
Falls sich Ihr Hund darauf einlässt, können Sie mit ihm in der
Wohnung/im Haus spielen und dadurch ablenken. „Futtersuchspiele eignen
sich hier besonders gut. Sprechen Sie ihn dann mit fröhlicher Stimme an,
freuen Sie sich. Ihre unbeschwerte Stimmung überträgt sich schnell auf
Ihren Hund“, empfiehlt Alexandra Diezemann.
Die aktion tier rät bei besonders schlimmen Angstzuständen mit dem
Tierarzt seines Vertrauens sprechen. Leichte
homöopathische Mittel könnten bei extremer Panik helfen.
Zudem ist ein wenig Geduld angeraten, wenn das Gewitter so langsam
wieder abzieht. Oft grummelt der Himmel noch eine ganze Weile mit
längeren Unterbrechungen. Gehen Sie bitte erst dann mit Ihrem Hund
wieder auf die nächste Spazierrunde, wenn das Gewitter vollständig
abgezogen ist.
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