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Wer sich zur Zeit mit Spaß die Karnevalsumzüge und Sitzungen live bzw. im Fernsehen ansieht, der ist auch schon mehr oder weniger für Dogdancing bereit. Vorausgesetzt, man ist empfänglich für die äußerst wechselnden Qualitäten der Darbietung, die man als Videos im Internet findet.
Wat is los? Hunde als Funkenmariechen? Für nicht Eingeweihte zur Info: Für die Betreiber ist Dogdancing eine sinnvolle Art, den eigenen Hund (und sich) zu beschäftigen. Statt allgemeiner Tricks wie
Zeitung holen ("sabber") oder Frisbee holen ("Beule abkrieg") werden
Tricks und Anweisungen zusammen mit Herrc... äh, meist Frauchen in
einer gemeinsamen Choreographie zu Musik eingeübt. Hunde wollen ja bekanntlich beschäftigt und gefüttert werden und viele haben deshalb sichtlich Spaß am Dogdancing.
Youtube hat da doch teilweise sehr karnevalistische Ansätze im Programm, z.B. das Fluch der Karibik Dogdancing .
Damit wäre man doch schon wunderbar für die Karnevalsgemeinde seines Vertrauens gerüstet. An Outfit, Performance und Bühne beim StarWars Dogdancing sollte man dagegen vielleicht noch etwas arbeiten, bevor man sich auf den Rosenmontagszug traut. Sonst ruft man noch aus Versehen den Tierschutz auf den Plan.
Wer Dogdancing als Freizeitbeschäftigung in der drögen, karnevalslosen
(faschingslosen, fasenachtslosen) Zeit ab Aschermittwoch für sich
entdecken will, kann sich z.B. bei http://www.tanzhunde.de
Online-Videos von professionellen Vorführungen ansehen (z.T. leider unscharfe Aufnahmen). Die Betreiberinnen werben damit gleichzeitig
für ihre Auftritte und veranstalten auch Seminare, um selbst mit Hund
zum Dogdancer zu werden.
Wer übrigens spontan an
Funkenmariechen, Marienerscheinungen oder ähnliche Wunder glaubt, weil
sein Hund sich ganz ohne Übung vor ihm zu drehen beginnt, sei beruhigt:
Entweder der Hund "jagd" seinen eigenen Schwanz oder der Besitzer hat
zu viel Alkohol im Blut. Dann dreht sich allerdings meist der Fussboden
gleich mit. Kölle alaaf!
(wok Blog)
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