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Hunde-Arthrose

Hunde-Gesundheit - Hunde-Arthrose - Nicht selten beginnt es mit einer unbemerkten Schädigung der Gelenke. Ursachen können auch Zerrungen, Wachstumsstörungen, anatomische Fehlstellungen, Verschleiß oder bakterielle Infektionen sein. Das Gelenk "wehrt" sich. Es reagiert mit Entzündung und produziert mehr, dafür aber minderwertigere Gelenkflüssigkeit.

Der Gelenkknorpel bildet sich zurück und verliert seine Fähigkeit, Bewegungen des Hundes abzufangen. Was zunächst als natürliche Schutzreaktion beginnt, entwickelt sich so zur chronischen Erkrankung - der Arthrose beim Hund.

Jetzt schmerzt jede Bewegung. Der Hund reagiert darauf, in dem er sein natürliches Verhalten ändert, seltener dagegen mit Winseln und Jaulen. Hat der sonst so aktive Hund keine Lust mehr sich zu bewegen? Möchte er nicht mehr spielen? Tut er sich schwer beim Aufstehen, lahmt er oder reagiert gar aggressiv bei Berührung bestimmter Körperstellen? Das alles können Hinweise auf Arthrose und Grund genug sein, schnellstens den Tierarzt aufzusuchen. Arthrose lässt sich zwar nicht heilen, aber es ist möglich, den Hund zunächst einmal von seinen Schmerzen zu befreien. Darauf weist der Bundesverband für Tiergesundheit e.V (BfT) hin.

Mit speziell für Hunde entwickelten Schmerzmitteln kann die Lebensqualität der Tiere spürbar verbessert werden. Und lassen die Schmerzen erst einmal nach, kehrt auch die Lauflust zurück. Laut BfT ist es wichtig, dass auch erkrankte Tiere in wohldosierter Bewegung bleiben, damit die Gelenke nicht völlig versteifen. Bewegung stärke zudem die Muskeln, die ihrerseits wieder die Gelenke entlasten würden. Auch physiotherapeutische Maßnahmen oder Akupunktur könnten dem Hund helfen.

Sollte der Hund ein paar Pfunde zuviel mit sich rumschleppen, ist nach Meinung des BfT eine Futterumstellung unumgänglich. Jedes Kilo weniger entlaste die empfindlichen Gelenke. Unterstützend könnten auch Nahrungsergänzungsmittel mit knorpelaufbauenden oder entzündungshemmenden Eigenschaften wirken. Die halten die "Gelenkschmiere" geschmeidig und könnten das Arthrose-Risiko senken.

(Quelle: Bundesverband für Tiergesundheit e.V)

 

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