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Behandelbar - Herzerkrankung beim Hund |
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Freitag, 9. Juli 2010 |
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Hunde-Gesundheit - Das Herz: Die Diagnose kommt für viele Hundebesitzer überraschend. da meist eindeutige Symptome fehlen. Oft macht der Hund lediglich einen müden Eindruck oder er hustet und zeigt schon bei kurzen Spaziergängen Anzeichen von Atemnot.
Erkrankungen am Herz sind ungleich verteilt. Bestimmte Hunderassen und ältere Hunde sind von der Diagnose häufiger betroffen.
Die chronische und meist schleichend verlaufende Klappenerkrankung
ist für den Bundesverband für Tiergesundheit e.V (BfT) die Hauptursache
einer Herzinsuffizienz bei Hunden. Die verformten Herzklappen schließen laut BfT
dabei nicht mehr richtig, weshalb das Herz viel stärker arbeiten muss, um
genügend Blut und damit Sauerstoff in den Kreislauf zu pumpen. Auf Dauer
führe dies zu einer Vergrößerung des Herzens. Der Körper reagiert in Folge mit
einem erhöhten Blutdruck, die Gefäße verengen sich und Flüssigkeit tritt
aus den Gefäßen in die Lunge, Leber und Bauchhöhle.
Laut Bundesverband für Tiergesundheit e.V (BfT) sind kleine Hunderassen
wie Dackel, Malteser oder Pudel sowie ältere Hunde am häufigsten
betroffen. Weitaus seltener sei eine Herzmuskelerkrankung, allerdings
mit ähnlichen Symptomen und vergleichbarem Krankheitsbild. Am häufigsten
erkrankten daran große Hunderassen wie Dobermann oder Doggen und
männliche Hunde.
Herzgeräusche sind nach Ansicht der Experten ein wichtiger Hinweis auf
eine Klappenerkrankung. Mit Hilfe weiterführender Untersuchungen wie
Röntgen, Herzultraschall oder EKG ist jedoch eine eindeutige Diagnose möglich.
Empfehlenswert ist laut BfT ein jährliches Screening älterer Hunde oder
häufiger betroffener Rassen. Obwohl es keine Heilung bei einer
Herzinsuffizienz gebe, könne eine medikamentöse Behandlung dem kranken
Hund ein längeres und unbeschwerteres Leben ermöglichen. Für eine gute
und dem jeweiligen Krankheitsbild angepasste Therapie stünden dem
Tierarzt eine Reihe wirksamer und gut verträglicher Medikamente zur
Verfügung. Diese könnten entweder das Herz entlasten, die Gefäße
erweitern oder die Schlagkraft des Herzens stärken.
Aber auch die Hundebesitzer können Lebensqualität und Lebensdauer Ihres
Hundes positiv beeinflussen. Ausreichende und wohl dosierte Bewegung ist
laut BfT für einen herzkranken Patienten ebenfalls sehr wichtig. Auch
eine gesunde Ernährung mit Spezialfutter könne dazu beitragen, die
Lebensqualität des herzkranken Hundes über Jahre zu erhalten
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