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Wenn der Hund zum Problem wird

Gut gemeint - aber über das Ziel hinausgeschossen. So mancher Hund kann seinen Besitzer vor ungeahnte Probleme stellen. Hier zwei Fälle aus der Praxis als warnendes Beispiel für ahnungslose Hundefreunde.

Wer sich einen neuen Hund anschafft, sollte sich von kleinen Welpen nicht täuschen lassen. Ein Blick auf die Hundeeltern und auf nächste Verwandte kann Interessenten manchmal vor größeren Überraschungen bewahren. Zum Beispiel vor Überraschungen in der Größe von 1,09 Meter Höhe von der Pfote bis zur Schulter. So groß ist die deutsche Dogge aus Tucson / Arizona, die nun offiziell als größter Hund der Welt in das Guinness Buch der Rekorde aufgenommen wurde.

Wir wissen natürlich nicht, ob der Besitzer mit dieser Größe ein Problem hat oder ob der Besitzerstolz überwiegt. Wir möchten jedoch nicht am anderen Ende der Leine ziehen müssen, wenn ein Hase vorbeihoppelt. Übrigens heißt der Rekordhalter originellerweise "Giant George".

Spontan ungünstig kann allerdings auch echte Hundeliebe werden. So passierte es einem durch Haftbefehl gesuchten Mann, der sich vor der Polizei in seiner Wohnung in einem Schrank verstecken wollte. Als ein Bekannter, der den Hund des Gesuchten bei sich hatte, die Wohnungstüre für die Beamten öffnete, flitzte der kleine Hundeschelm mit wedelndem Schwanz zu dem Versteck und blieb davor sitzen. Jetzt sitzt der Mann - in Polizeigewahrsam. Oh arme Hunde, Unwissenheit schützt vor Schaden nicht.

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Kommentare (5)Add Comment
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geschrieben von Christina, März 22, 2010
Hallo! Unser Hund, auch ein Doggen-Rüde, hat leider auch eine ähnliche Erfahrung gemacht. Er kam als drolliger Welpe in eine Familie mit zwei Kleinkindern - leider wuchs er schneller als die Kinder und war zudem auch noch ein kleiner Rüpel. Nachdem er (erfolglos) misshandelt wurde, um ihn zur Ruhe zu bringen, kam er dann ins Tierheim - bis wir ihn genommen haben. Und ich muss sagen: Er hat sich zu einem so anhänglichen und lieben Hund entwickelt, dass es mir heute noch das Herz bricht, wenn ich daran denke, was er erleben musste, weil Menschen sich zu wenig Gedanken gemacht haben. Okay, wir haben trotz aller Vorab-Informationen auch manche Probleme unterschätzt, die eine Dogge mit sich bringt, das ist aber unser Problem und soll auf keinen Fall das des Wauzis werden. Wir geben ihn nicht mehr her!
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geschrieben von Martha, Juni 18, 2010
Das stimmt. Viele sind überfordert mit den Tieren, sie denken nicht an die Konsequenzen, wie zum Beispiel Urlaub und Kinder. Ich selbst würde auch gern ein Tier haben wollen, aber da ich selten zu Hause bin, wäre es Quälerei. Da muss man sein eigenes Bedürfnis einfach dem Tier unten anstellen und sich fragen, ob es nicht egoistisch sei.
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geschrieben von Podenco-DomteurIn, Juli 08, 2010
Wir sind zu unserem Podenco canario auch gekommen, weil seine ehemaligen Halter nicht mit ihm zurechtkamen, Er hat es seinen Artgenossen und Menschen allgemein sehr schwer gemacht, inzwischen macht er gute Fortschritte und ist meistens lieb und sehr anhänglich. Die ersten Tage konnte man nur stehend essen, er bestimmte wann gespielt wird usw usf, aber seine sogenannte Dominanz, eigentlich war es der Wunsch zu gefallen, hat er nun abgelegt und wir würden ihn nicht wieder hergeben. Man kann nicht alles voraussehen was so passiert, aber sich vorher informieren kann doch sehr hilfreich sein
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geschrieben von Hunde Erziehung, Juli 21, 2010
Ja leider denken nicht alle über Konsequenzen ihres Handelns nach, wir haben auch einen Hund übernommen der wohl mißhandelt wurde. Da ist sehr viel Zeit, Arbeit und Vertrauen notwendig !
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geschrieben von Jona, August 21, 2011
Also gerade bei Giant George bin ich mir ziemlich sicher, dass der Stolz der Besitzer überwiegt :-D Ausserdem kann ich mir vorstellen, dass eventuell keine Möglichkeit ausgelassen wird aus diesem Unikat an Hund auch noch persönlichen Profit (welcher Art auch immer) zu schlagen... hoffentlich vergisst man dabei nicht, dass Giant George ein Hund und kein Ausstellungsstück ist. Passiert ja leider viel zu oft sowas...
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