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Vom Streuner zum Therapiehund

Hunde, die arbeiten gehen, gibt es bei uns nur noch relativ selten. Welcher "Schäferhund" hat denn noch wirklich den Job, der ihm einst den Namen gab? Jagd- und Hütehunde sind eben eher die Ausnahme als die Regel geworden. Doch es gibt inzwischen einige neue Jobs für Vierbeiner wie zum Beispiel Hunde, die in Begleitung Schulen besuchen oder als Therapiehunde eingesetzt werden. Manchmal machen solche Tiere sogar eine richtige Karriere. 

Oder wie soll man das bezeichnen, wenn Streuner, die in Rumänien lange Zeit von Menschen vor allem Steinwürfe oder gar den Tod erwarten durften, plötzlich einen richtigen Job lernen und sich damit Futter und Pflege erarbeiten können? Dabei werden Streunerhunde von Experten trainiert und zu Therapie- und Rettungshunden ausgebildet.

Es gibt wohl relativ viele Straßenhunde, die das Potential dazu haben könnten. Wer selbst einen ehemaligen Streuner einmal als Haustier hatte, kennt wahrscheinlich die besondere Sensibilität, den Pragmatismus und das Durchhaltevermögen, mit dem sich viele dieser Hunde zuvor durch das Leben geschlagen haben.

Das Ziel des Projektes  „Dogs for People“ („Hunde für Menschen“) in Rumänien ist es nun einerseits, die öffentliche Meinung in Rumänien im Bezug auf Streuner zu verändern, indem man zeigt wie wertvoll diese Tiere für die Gesellschaft sein können. Vor allem aber soll den Kindern und Jugendlichen mit geistigen und physischen Behinderungen geholfen werden und gleichzeitig natürlich den Ex-Straßenhunden ein besseres Leben ermöglicht werden.

Das Projekt „Dogs for People“ wurde 2004 vom VIER PFOTEN Tierschutzverein ins Leben gerufen. Die Betreuung erfolgt zur Zeit in Zusammenarbeit mit mehreren Psychologen in mehreren Institutionen im Großraum Bukarest. Dort werden Kinder und Jugendliche in Heimen mehrmals wöchentlich von einem Therapiehund und einem Hundetrainer besucht. Durch die Entwicklung einer tiefen Beziehung zu dem Hund sollen die Kinder besser mit Alltagssituationen umzugehen lernen. Entsprechende Erfolgserlebnise sind offensichtlich schon zu verzeichnen.

Falls jemand also noch etwas Sinnvolles tun möchte oder eine Spendenquittung zu wenig hat, könnte er / sie  ja mal in den Spendierhosen nachschauen. Die Steuer gibt für die meisten Spender ja sowieso einen Teil wieder zurück.

Wer dieses sowie ähnliche Projekte und Tierschutz-Themen unterstützen will, kann sich hier über das Projekt, Vier Pfoten e.V. und Spendenmöglichkeiten informieren . Das lokale Tierheim direkt hier zuhause, der deutsche Tierschutzbund und ähnliche Institutionen freuen sich natürlich auch über Spenden oder aktive Hilfe.

In diesem Sinne, ran an die Spendierhosen!

(Blog-Hund: wok)

Kommentare (1)Add Comment
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geschrieben von Thomas, Januar 15, 2009
Hallo! Super Text!
Auf hallohund.de habe ich vor kurzem mal einen Artikel über Lawinenhunde gelesen. Das klang echt spannend. Ich glaube, das ist auch ein echt taffer Job für Hunde, aber Herrchen oder Frauchen kann dafür echt stolz auf seinen/ihren Hund sein.
Lg Tommy
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