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Bei den üblichen Jahresrückblicken bleiben naturgemäß die skurilen Dinge hängen und werden nochmals gehörend gewürdigt. Das gilt auch für die aus dem Rahmen fallenden Highlights der Polizei-Pressemitteilungen. Zum Beispiel das Thema Telefonterror.
Eine Frau in der Nähe von Hamburg erhielt im November 2008 einen solchen Anruf. Sie wertete diesen zwar nicht als sexuell motiviert aber doch als Röcheln eines Menschen, der Hilfe benötigt. Der darauf folgende Polizeieinsatz führte jedoch zum Glück nur zu einem Hund, den offenbar die Langeweile auf Ideen gebracht hatte. Er schnappte sich das Telefon und transportierte es in seinen Hundekorb.
Dann gehen die Vermutungen auseinander. Entweder wollte er sich mit einem Kumpel zum Spielen verabreden oder nur zur Beschäftigung auf dem leckeren Hörer herumkauen. Jedenfalls wurden dabei die falschen Tasten gedrückt und ein anhaltendes und inbrünstiges Schmatzen, Grunzen und Röcheln führte zu Kommunikationsproblemen mit der unbekannten Frau, die sich gehörig erschreckt haben muss.
Kommt davon, wenn Telefone so aussehen wie ein leckerer Kauknochen. Wer sich schon einmal über mysteriöse Anrufe mit Keuchgeräuschen
gewundert oder geärgert hat, sollte also nicht sofort böse
Verwünschungen in den Hörer brüllen sondern mit einem vorsichtigen"Wuff" zuerst einmal andere Wege der Kontaktaufnahme ausprobieren.
(Blog-Hund: marki)
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