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Karneval - Tipps mit Hund |
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Dienstag, 9. Februar 2010 |
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Tierschutzorganisationen wie "Vier Pfoten" oder der Deutsche Tierschutzbund weisen fast jährlich zum Beginn der fünften Jahreszeit darauf hin - Karneval und Haustiere sind oft keine gute Kombination. Hier einige Tipps für stressfreie(n) Karneval / Fasching / Fasenacht mit bzw. ohne Hund.
Natürlich sollte man Hunde nicht auf Karnevalssitzungen und Karnevalsumzüge mitnehmen. Sowohl Geräuschpegel als auch der Menschenauflauf wird bei fast allen Hunden Ängste und Stress auslösen. Anders als bei abgebrühten Polizeihunden kann man auch nicht vom Normalo-Hund erwarten, sich in diesem Fall nicht bedrängt zu fühlen. Fluchtreflex oder Schnappreflex nach
Jeckenbeinen sind beide in diesem Zusammenhang nicht so schön.
Wurfmaterial, herumliegende Glassplitter etc. bieten zusätzliche Gefahrenquellen. Der Deutsche Tierschutzbund rät auch deshalb, bei sämtlichen Karnevalsaktivitäten Rücksicht auf die Tiere zu nehmen.
Auch wenn Verkleidungen für die Jecken während der „tollen Tage“ nicht wegzudenken sind, so sollten sie darauf verzichten, auch ihr Tier zu kostümieren. Kostüme wie T-Shirts, Mäntel, Hüte oder Schuhe schränken die Tiere in ihrer Bewegungsfreiheit zu sehr ein und sind nicht artgerecht
So weit, so einsichtig. Wer denkt aber daran, daß einen der eigene Hund vielleicht anknurren könnte, wenn man die Hand zum Streicheln ausstreckt? Je nach
Kostümierung und Schminke (Gorilla, Zorro, Riesen-Killer-Kaninchen, der gestiefelte Kater etc.) können das Hunde
durchaus als bedrohlich empfinden. Wenn der Nachbar einen nicht erkennt, warum soll es schließlich dann der Hund tun ...
Für empfindliche Naturen ist der "Zuch auf de Stroaß" und die Zündplättchen-Knallerei der wilden Kerle übrigens ähnlich problematisch wie die Silvester-Knallerei. Ein ruhiges Fleckchen in der sicheren Wohnung und das Anleinen beim Gassigang an kritischen Orten kann also Verdruß ersparen.
Dann können Herrchen / Frauchen ohne Reue feiern. Kölle Alaaf, Düsseldorf Helau etc.!
(Blog-Hund marki)
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Anna