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Manche Hunde-Studien entstehen in hochwissenschaftlichem Umfeld an Universitäten, meist mit dem Hintergund, die letzten Geheimisse der Hunde-Spezies zu entschlüsseln. Andere Studien sind schlichtweg Umfragen, um den Werbemarkt der Hundebesitzer-Zielgruppe zu verstehen. Lustige Zahlen inklusive.
Die Hunde-Community dogspot will also mit der Umfrage-Erkenntnis in die PR-Nachrichten kommen, 95 Prozent der Hundebesitzer würden eher ihren Partner rausschmeißen
als ihren Hund abzugeben - wow! OK, ausnahmsweise, sprechen wir mal kurz drüber. Lassen wir mal die Luft raus: Es geht lediglich um die Fragestellung - “Wer meinen Hund
nicht mag, kann gleich wieder abhauen!” Da lässt die Spannung doch schon wieder etwas nach.
Zum Thema Repräsentativität bzw. Ehrlichkeit und Flunkerei der Befragten
darf man bei einigen Aussagen durchaus seine kleinen Zweifel entwickeln. 24 Prozent der Befragten
sind immerhin schon einmal selbst in den Haufen des eigenen Hundes
getreten, OK. Also sei es für 81 Prozent der Befragten Hundebesitzer selbstverständlich, den
Haufen ihres Hundes zu entfernen, wenn dieser auf der Straße landet. Ha, sind denn die anderen 19 Prozent alle in meine Stadt gezogen oder was?
Aber es gibt noch weitere Zahlen: Jeder Zweite würde nach den Umfrage-Ergebnissen seinen Hund heiraten, jedenfalls dann,
wenn dieser ein Mensch wäre. Nun, das ist vielleicht doch etwas voreilig. Zum Beispiel würden dadurch einige Vorteile wegfallen, die manche(r) Heiratswillige sicher mit in seine Sympathie einbezieht: Beispielsweise, dass einem der eigene Hund nicht ständig Widerworte gibt und an allem langatmig herummäkeln kann. Oder dass er eben keinen eigenen Schlüssel hat, um ohne anzurufen, bis spät in die Nacht draußen herumzuziehen und eben nicht freudestrahlend auf das Erscheinen des geliebten Menschen zu warten.
Oder man denke an diese Nachteile: Chronisch schlechter Atem wird dem Hund doch deutlich leichter verziehen als seinem Pendant in Menschengestalt. Genauso wie die Unlust, dreckstrotzend in die Wanne zu steigen. Wie würde der Honeymoon erst abkühlen, wenn der menschgewordene Hund erst seine Option, die Kühlschranktür zu öffnen, zu jahrelanger unbotmäßiger Völlerei und Sesselfurzerei genutzt hätte? OK, zugegeben, das Pupsen geht schon heute.
Die freie Nahrungsmittelwahl hatten die Befragten sicher auch nicht im Kopf, als 72 Prozent antworteten, sie wären gerne
selbst ein Hund, zumindest manchmal. Etwas unentschlossen, diese Hin- und Herwandelei. Das wäre sicher lustig. Zack, der erste Wunsch erfüllt und der eigene Hund wird ein Mensch. Zack, der zweite Wunsch erfüllt und man selbst wird zum Hund. Zack, der dritte Wunsch (des Ex-Hundes) erfüllt und alles bleibt so. Da hätte man einen Spaß!
Aprospos, sich bereits unbewusst vorbereitend für den oben genannten Fall, wird auch eines der letzten kulinarischen Geheimnisse der Hundefreunde gelüftet. Zitat: "Und da Liebe bekanntlich durch den Magen geht, haben
sogar 18 Prozent der Befragten schon einmal das Futter ihres
vierbeinigen Lieblings probiert. Geschmeckt hat es allerdings nur knapp
einem Drittel von ihnen." Mahlzeit.
(Blog-Hund: wok)
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