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Blindenhund für einen Hund |
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Montag, 27. Juli 2009 |
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Gibt´s nicht? Gibt es doch. Wenn jetzt Weihnachten wäre, würde die Boulevardpresse noch wochenlang Bildergeschichten davon zeigen. Die Geschichte geht einem ja auch wirklich ans Herz. In England haben Tierschützer zwei herrenlose Collies gefunden, die sich auf den ersten Blick etwas seltsam verhielten. Der Grund dafür war schnell gefunden.
Der männliche Collie hatte wohl aufgrund einer Krankheit sein Augenlicht verloren. Deshalb führt die Hündin den Kumpel über Stock und Stein in unbekanntem Terrain. Dazu legt der blinde Hund seinen Kopf auf den Rücken des anderen Collie und lässt sich so sicher führen. Die Hündin blickt sich zudem oft um und überprüft, ob der blinde Freund noch in der Nähe ist. Mit einem Wort: Unzertrennlich. Natürlich sucht man jetzt auch ein gemeinsames Zuhause für die beiden.
Es gab in den letzten Jahren schon öfter Geschichten von besonders mutigen, intelligenten oder ungewöhnlichen "Arbeitshunden", die durch die Presse gingen. Aber am Ende sind es solche sozialen Trändendrüsen-Geschichten wie die oben genannte, die man als Mensch am liebsten mit Vierbeinern verbindet. Sorry, Tiger, aber da können die meisten Katzen einfach nicht mithalten.
(Blog-Hund - marki)
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