Quelle: pixelio.de
Klasse Sonnenwetter hat auch Nachteile. Wenn das Auto beim Hundetransport zum Brutkasten wird, kann es gefährlich und teuer zugleich werden.
Das musste die Mitarbeiterin einer Filmproduktionsfirma erfahren. Sie hatte ihren Hund im letzten Sommer für eine halbe Stunde allein im Auto gelassen, die Sonne brannte, der Hund japste.
Passanten wollten dies nicht mit ansehen, hebelten die Autotüre
auf (!) und warteten mit der hinzugerufenen Polizei auf einen
Tierrettungswagen.
Peinlich genug und einen Schrecken werden auch alle Beteiligten
bekommen haben. Der finanzielle Nachschlag folgte nach einem Bericht
von koeln.de
nun im Mai 2008. Das Kölner Amtsgericht verurteilte die Frau wegen
Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zu einer deftigen Geldbuße von 300
Euro.
Wer die ganze Aktion übertrieben findet, sollte fairerweise
bedenken, wie sich eine Sauna anfühlt, die immer heißer wird. Man weiß
nicht, wie lange das so weitergeht und die Tür ist netterweise
verschlossen.
Aber ganz so entrüstet sollte man auch nicht sein. Die betroffene
Frau ist sicher kein Einzelfall. Viele haben schon mal mit wartendem Hund im Auto "schnell" eine
Besorgung gemacht. Der Vierbeiner sitzt auf dem Rücksitz oder in der Hundetransport-Box und wird langsam geröstet, wenn es doch länger dauert als gedacht.
Wenigstens im Sommer
sollte man darauf achten, ob das Auto im Sonnenschein steht und wie die Temperaturen
einzuschätzen sind. Sonst wird unser Hunde-Waldi eben mitgenommen, mit
Blickkontakt vor dem Bäcker kurz angeleint und darf hinterher zur
Belohnung mit ins Hundebedarf-Fachgeschäft und sich was aussuchen.
(Blog-Hund: marki)
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