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Tierschutz - Recht und Gesetz - Die Bundestagswahl hat es einem nicht einfach gemacht. Kaum eine der Parteien trat mit klaren Stellungnahmen zu den großen Fragen der Zeit an. Spezial-Themen wie Tierschutz fallen da traditionell erst recht durch das Raster der Wahlkampf-Themen. Tierschutz-Organisationen haben deshalb den Parteien einmal auf den Zahn gefühlt. Wo stehen die Volksvertreter?
Der Deutsche Tierschutzbund hat die im Bundestag vertretenen
Parteien befragt und die Antworten zeigen die parteipolitischen
Unterschiede beim Thema Tierschutz. So steht die FDP bei Ihrem "eingeschränkten Nein" zu einer verpflichtenden Tierschutzkennzeichnung für Produkte etwas allein im Bundestag da. Dafür sieht die CDU / CSU als einzige Partei sicher keinen Handlungsbedarf für eine umfassende Novelle des Tierschutzgesetzes. Was dies im Detail zu bedeuten hat und wie die anderen Parteien im einzelnen verschiedene Tierschutzthemen sehen, können sich Interessierte im Parteien-Spezial des Deutschen Tierschutzbundes ansehen. Dort kann man übrigens auch an Freunde und Bekannte per Mail übersichtliche Grafiken mit den Standpunkten der Parteien zu zentralen Forderungen aus dem Tierschutz verschicken.
Die Bundestagswahl nahm auch der Bundesverband Menschen für Tierrechte zum Anlass, die im Bundestag vertretenen Parteien zu den Themen Tierversuche, Nutztiere und zur Tierschutz-Verbandsklage zu befragen. Der Verband wollte wissen, ob und wie die Parteien den Schutz der Tiere in der kommenden Legislaturperiode voranbringen wollen. Hier wird ein besonderes Augenmerk auch darauf gelegt, ob mal "sicherheitshalber" mit Ja Unterstützung signalisiert wird oder ob man sich in der jeweiligen Partei intensiv mit dem Sachthema vertraut gemacht hat. "Grüne und Linke haben unsere Fragen weitgehend beantwortet und deutlich gemacht, dass sie sich für mehr Tierschutz stark machen wollen", so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes. CDU, CSU, FDP und SPD hätten nur ausnahmsweise präzise geantwortet.
Vor allem zu Tierversuchen und zu Alternativen verpflichteten die allgemein gehaltenen Antworten die Parteien zu keinen konkreten Vorhaben. B90/Die Grünen sowie die Linke unterstützten nach Angaben vom Bundesverband Menschen für Tierrechte als einzige klar die Einrichtung von Lehrstühlen für Alternativen zu Tierversuchen sowie auch die Einführung des Verbandsklagerechts für anerkannte Tierschutzorganisationen. Die Originalantworten sowie eine Übersichtstabelle zu den einzelnen Antworten sind im Internet veröffentlicht unter www.bundestagswahl.tierrechte.de
Speziell um die Rechte und Interessen der Hundehalter hat sich schließlich der Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) gekümmert. Er befragte die Parteien zu Ihrer Haltung bezüglich aktueller Fragen der Hundehaltung - von Rasselisten bis zum Handel mit Hunden. Mehr Infos auf der VDH-Website .
Parteien-Spezial des Deutschen Tierschutzbundes
www.bundestagswahl.tierrechte.de vom Bundesverband Menschen für Tierrechte
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