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Silvester-Feuerwerk - Tipps mit Hund - Wenn es zu Silvester wieder mal so richtig kracht, verstecken sich viele Hunde und Katzen ängstlich unter dem Tisch. Tiere haben ein viel empfindlicheres Gehör als Menschen und können den plötzlichen Krach, das Zischen und die grellen Leuchtraketen nicht einer schönen gemeinsamen Feier zuordnen. Von einigen "schussfesten" Hunden abgesehen ist Silvester für die Mehrzahl der Hunde (und natürlich auch für viele andere Tiere) echter Stress.
Einige Nachfragen per Mail kamen deshalb auch wieder in diesem Jahr. Es gibt zwar leider kein Allheilmittel, doch vielleicht kann ja der eine oder andere Tipp helfen, bei Ihrem Hund den Stress ein wenig zu mindern.
Das laute, massenhafte Knallen in der Silvesternacht können sie einfach nicht einordnen und der Lärm versetzt viele Hunde in helle Aufregung, die noch Stunden nach dem eigentlichen Ereignis anhalten kann. Sensible Hunde regieren auch Tage oder sogar Wochen später noch panisch auf laute Geräusche.
Hier einige Tipps, die das Problem für Hunde zwar nicht lösen aber erträglicher machen können:
- An Silvester sollten Türen und Fenster geschlossen bleiben, eventuell können auch in bestimmten Räumen Rollos geschossen werden, um den Lärm etwas zu dämpfen
- Idealerweise sollte für den Hund ein ruhiger Platz in einem Raum reserviert werden, der abseits der Straße liegt
- Mindestens eine vertraute Bezugsperson sollte an diesem Abend beim Hund
bleiben und ihn durch einen ruhigen und entspannten Umgang
Sicherheit vermitteln
- Besondere Aufmerksamkeit für den Hund ist gut, sollte jedoch nicht ständiges und übertriebenes "Trösten" bedeuten, der Hund könnte das leicht als Bestätigung dafür betrachten, wie "schlimm" die Situation wirklich ist. Leises und beruhigendes Ansprechen und Streicheln während des Silvester-Feuerwerks selbst kann aber durchaus helfen. Das richtige Maß ist wichtig.
- Andere, vertraute Geräusche in Haus oder Wohnung auf gehobener Zimmerläutstärke wie Fernsehgerät oder Musik können eventuell von den ungewohnten Geräuschen draußen etwas ablenken
Wichtig: In den Tagen vor und nach Silvester sollte man nach Möglichkeit mit seinem Hund nur angeleint Spaziergänge machen, denn "Knaller" halten sich nicht an Uhrzeiten. Sie können Hunde so sehr erschrecken, dass sie panisch davonrennen und bei der Flucht sich oder andere in Unfall-Gefahr bringen bzw. sich irgendwo draußen ein Versteck suchen, aus dem sie sich nicht mehr hinaustrauen.
Hilfsmittel?
Angstlösende Medikamente vom Tierarzt sind nicht frei von Nebenwirkungen und können über ihre Wirkungsweise den Hund ebenfalls irritieren. Wer seinem Tierarzt vertraut, sollte sich vor Verabreichung eines Medikamentes dort beraten lassen. Leichte pflanzliche Beruhigungsmittel wie Baldrian reichen in der Regel jedoch nicht aus. Auch zur Verabreichung und Dosierung von Homöopathika oder Bach-Blüten sollte man sich bei einemTierheilpraktiker oder mit entsprechender Fachliteratur schlau machen. Berichte Dritter über fehlende bzw. vorhandene Verbesserungen durch diese alternativen Heilmethoden können zumindest teilweise auch die Einstellung des Hundehalters widerspiegeln. Ein Wunderheilmittel sind diese Präparate jedenfalls nicht, bestenfalls eine sanfte Unterstützung.
Ein Hausmittel, was nicht hilft, ist übrigens der Versuch, die
Ohren des Hundes mit was auch immer zu verstopfen - das bringt Ihren
Vierbeiner höchstens noch mehr in Panik. Eine bessere Möglichkeit, allerdings nur mit
genügend zeitlichem Vorlauf ist ein langsames Geräusch-Training mit
positiver Bestärkung (Leckerli-Belohnung o.ä.) mit speziellen
Geräusch-CDs, erhältlich im Handel und teilweise auch beim Tierarzt.
Es versteht sich von selbst, dass Hundebesitzer selbst auf die eigene Knallerei in der Nähe von Hunden verzichten sollten. Kinder und andere Familienmitglieder, die unbedingt mit Krachern ihren Spaß haben wollen, sollten dies nach Möglichkeit weit weg von der Unterbringung des Vierbeiners tun. Außerdem sei als Alternative auf das Angebot an bestimmten bunten Leuchtraketen verwiesen, die zumindest ohne Knallerei auskommen.
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Ich wäre glücklich, wenn es Urlaubsorte in Deutschland gäbe, wo es für Mensch und Tier ruhe gäbe. Darüber würde sich auch so mancher asthmatiker freuen, aber wir sind eine Spaßgesellschaft, da mus man Lärm und Luftbelästigung in kauf nehmen, ohne Rücksicht auf kranke Menschen und Tiere schon gar nicht (Hunde), Hoffnung läge da bei den Jägern, denn die bekommen sogar zusätzliche Leinen Zwang Regeln durch ohne eine verständliche Bergründung