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Promis gegen Tierversuche
Montag, 20. Juli 2009
Mehr als 47.000 Europäer nehmen derzeit an der Online-Demonstration für ein Ende von Tierversuchen teil. Nun bekommen sie tatkräftige Unterstützung von Stars aus der Musik- und Film-Industrie: "Queen"-Gitarrist Brian May, Hollywood-Schauspieler und Comedian Ricky Gervais, Rockstar Chrissie Hynde sowie "Absolutely Fabulous"-Star Joanna Lumley schließen sich auch dem "Virtual March" an. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern fordern sie eine Reduzierung der Tierversuche und eine verstärkte Förderung von alternativen Testmethoden ohne Tierleid.

"Kein Tier sollte für die Wissenschaft leiden oder gar sterben müssen", erklärt Brian May, Gitarrist der legendären Rockband "Queen". Schauspieler Ricky Gervais bringt es auf den Punkt: "Die EU-Politiker müssen sich für eine menschlichere Wissenschaft einsetzen. Es gibt mittlerweile so viele Alternativen. Wir müssen keine Tiere quälen, um Fortschritte in der Medizin zu machen".

Jährlich werden in der Europäische Union mehr als 12 Millionen Tiere für Forschungszwecke verwendet. Kaninchen, Hamster, Affen, Hunde und Katzen werden extremen Schmerzen und körperlichen sowie psychischen Belastungen ausgesetzt, obwohl viele Tests mittlerweile auch ohne Tiere möglich wären. Noch in diesem Jahr soll die bestehende EU-Richtlinie geändert werden - zum ersten Mal seit über 20 Jahren.

Fast 50.000 Menschen sind bisher der Einladung von VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz, "Dr. Hadwen Trust for Humane Research" und "Humane Society International" gefolgt und haben sich für die virtuelle Demonstration eingetragen (unter www.makeanimaltestinghistory.org ). Teilnehmer kreieren ihren eigenen Avatar, der im Netz bis zu dem virtuellen EU-Parlament marschiert - angefeuert von den Online-Figuren der prominenten Unterstützer.

Chrissie Hynde, Frontfrau der legendären Rockband "The Pretenders", ist eine von ihnen mit einer klaren Meinung: "Tierversuche ergeben im 21. Jahrhundert keinen Sinn. Es leiden Millionen Tiere, obwohl das keineswegs modernen wissenschaftlichen Methoden entspricht. Wir müssen aufhören, Labore mit Affen und Mäusen zu füllen und auf neue, zukunftsweisende Alternativen setzen. Wir sehen uns bei der Online-Demo!"

Pressekontakt und Eintrag-Möglichkeit für die virtuelle Demonstration:

www.makeanimaltestinghistory.org
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