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Neue Hundehalter-Sachkundeprüfung
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Quelle: pixelio.de

Hundeführerschein, Begleithundeprüfung und unterschiedliche Sachkundeprüfungen pro Bundesland sowie diverse Hundeschulen-Konzepte zeugen von einer gewissen Unübersichtlichkeit. Bestrebungen zur Vereinheitlichung zumindest behördlich anerkannter Angebote sind prinzipiell begrüßenswert.

Die Bundestierärztekammer hat jetzt in Zusammenarbeit mit weiteren Verbänden und Fachleuten mit dem D.O.Q. Test 2.0 einen neuen Anlauf für eine einheitliche Sachkundeprüfung für Hundehalter Prüfung per "Kreuzchen" bzw. per "Klick" unternommen. 

 

D.O.Q. Test 2.0 - Sachkundeprüfung

Der D.O.Q. Test 2.0 wurde im Januar 2008 vorgestellt und kann von den Teilnehmern in Papierform oder digital ausgefüllt werden. So ist es möglich, auch unmittelbar die Ergebnisse der Tests abzurufen und Zertifikate direkt auszustellen. 

Die Arbeitsgemeinschaft Hundehaltung der Bundestierärztekammer hat den Test erarbeitet, um Hundehalter auf freiwilliger Basis zu schulen, damit sie kritische Situationen mit anderen Hunden oder Menschen idealerweise vermeiden können bzw. sich in diesen Situationen richtig verhalten.

 

Durchführung in Tierarztpraxen und zertifizierten Hundeschulen 

Der Test soll in Tierarztpraxen und zertifizierten Hundeschulen durchführbar sein, wobei im Theorieteil Zufallsfragen aus einem Pool von ca. 400 Themenstellungen ausgewählt und im Multiple-Choice-Verfahren beantwortet werden müssen. Ein praktischer Prüfungsteil über ca. 60 Minuten testet "das sichere Führen des Hundes in der Öffentlichkeit ohne Belästigung oder Gefährdung Dritter". Theorie und Praxis-Prüfung können dabei getrennt oder zusammen abgelegt werden. 

Die Hundehalter zahlen eine Prüfungsgebühr, deren Höhe auf der Website des D.O.Q. Tests einsehbar ist. Bereits eingetragene "Testcenter" sind über die Website recherchierbar. Offen ist noch,  wie viele Hundeschulen und Tierärzte diesen Test zukünftig anbieten werden. Ebenso unbeantwortet ist  die Frage, ob mit einem solchen Test zukünftig unterschiedliche verpflichtende Sachkundenachweise ersetzt werden könnten, die in einigen Bundesländern zum Führen großer bzw. als "Listenhunde" eingestufter Rassen bestehen. Eine behördliche Anerkennung ist bisher nicht erkennbar. 

(News-Autor: wok)

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Kommentare (3)Add Comment
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geschrieben von Pepsi Cola, Februar 09, 2008
Finde es grundsätzlich gut, dass Hundehalter durch das Angebot dieses Tests geschult werden sollen!
Aber die Hundehalter die wirkliches Interesse am verantwortlichen Umgang mit ihrem/ihren Hunden haben, gehen in Hundeschulen, lesen Fachbücher ect...
Die vielen Hundehalter, deren Hunde andere Menschen belästigen, oder gar gefährden, weil sie unverantwortlich handeln,eben weil sie unwissend sind oder sich für unverbesserlich halten, werden sich dem Test nicht freiwilligt unterziehen, schon gar nicht wenn sie dafür auch noch bezahlen müssen!!
Bei Freiwilligkeit bleibt es wie es immer war, die die es wirklich nötig hätten ihr Wissen zu überprüfen, werden es nicht tun! Doch einen Unterschied gäbe es dann mit dem neuen Test, die die sich sowieso schon immer verantwortungsvoll verhalten haben und interresiert sind, zahlen dann Geld für ein Zertifikat, dass sie eigentlich gar nicht nötig hätten!!
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geschrieben von wok, Februar 11, 2008
Richtig, aber vorerst wird keiner die sowieso schon geschulten und erfahrenen Hundebesitzer zu etwas zwingen. Ein großer Schritt wäre aber z.B. eine Empfehlung für einen einmaligen Test beim Neuerwerb eines Hundes. Das müssten allerdings auch die Verbände, Züchter und Tierheime unterstützen. Viele Wenn und Aber ...
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geschrieben von Kranz, November 06, 2009
Hallo, alles richtig mit der Sachkunde!
ich habe mit zwei Rottweilern die Begleithundeprüfung abgelegt beides waren unsere Hunde und 15 Jahre lebten sie in unserem Haus.
Die Sachkunde wurde von der Behörde bestätigt und anerkannt alle zwei Jahre mit der Hundehaltererlaubniss.
Der letzte Rotti starb im Okt. 2008 nun habe ich einen Rotti aus dem Tierheim geholt und bei der Anmeldung bei der Behörde wurde mir gesagt das ich einen Sachkundenachweis erbringen muß, das ist doch lächerlich finde ich! scheinbar ist mit dem Tod des Rottis auch meine Sachkunde mit Beerdigt worden. Ich finde man kann es auch übertreiben, aber die Städte brauchen halt Geld
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