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Kollege Hund im Büro
Donnerstag, 28. Mai 2009

Anmeldung noch bis zum 15. Juni: Der deutsche Tierschutzbund ruft am 25. Juni 2009 zum bundesweiten „Kollege Hund“-Tag auf.

Allgemein bekannt sind bisher vor allem die positiven Einflüsse, die Hunde im therapeutischen Beriech und im Schuleinsatz haben können. Ob und wie sich ein Hund an den unterschiedlichsten Arbeitsplätzen positiv auswirken kann, ist  bei den meisten Arbeitgebern noch umstritten. Der deutsche Tierschutzbund will dies nun ändern.

Für den 25. Juni ruft der Deutsche Tierschutzbund alle Unternehmen in Deutschland auf, sich am bundesweiten „tierischen Schnuppertag“ zu beteiligen. Interessierte Firmen können sich noch bis zum 15. Juni über das Formular unter www.tierschutzbund.de zum Aktionstag anmelden. Alle teilnehmenden Betriebe erhalten eine Urkunde, die sie zum tierfreundlichen Betrieb auszeichnet.

Der erste Aktionstag „Kollege Hund“ im vergangenen Jahr war nach Angaben des Tierschutzbundes für alle beteiligten Unternehmen ein großer Erfolg. Über 800 Firmen aus ganz Deutschland gaben ihren Mitarbeitern die Gelegenheit, ihren Hund für den Schnuppertag mitzubringen. Der letzte Donnerstag im Juni soll deshalb jetzt zum festen Aktionstag für Hunde im Berufsleben werden.

Der Verband in Bonn ruft damit zu mehr Toleranz gegenüber Vierbeinern und deren Halter auf. Für viele Tierfreunde werde es zunehmend schwieriger, die Hundehaltung mit dem Arbeitsleben zu vereinbaren. Dabei sei ein Hund im Büro nicht nur gut für Vierbeiner und Herrchen beziehungsweise Frauchen, auch die Arbeitsatmosphäre verbessert sich und die Stimmung im Team steigt.
 
Der tierische Schnuppertag soll Mitarbeitern und Hunden dazu dienen, ein mögliches Miteinander am Arbeitsplatz auszutesten. So können Firmen, bei denen Hunde bisher tabu waren, ihre Berührungsängste überwinden und Hundehalter dem Chef und den Kollegen – deren Einverständnis vorausgesetzt - einmal ihren tierischen Freund vorstellen.
 
„Schon bald merken dann auch die Skeptiker: Der Hund als Kollege wird zum unverzichtbaren Teammitglied“, so Wolfgang Apel, Präsident des  Deutschen Tierschutzbundes. Aus eigener Erfahrung weiß er, dass der Kollege mit der kalten Schnauze das Betriebsklima verbessert: „Das tierische Teammitglied ist absolut förderlich, auch für das soziale Miteinander. Wenn zum Beispiel ein Kollege kurz inne hält, um mit dem Hund zu spielen oder auch beim Gassigehen einspringt, hebt das die allgemeine Stimmung.“ Auch gesundheitlich profitierten Menschen von der Anwesenheit der Hunde, allein das Streicheln eines Hundes senke den Blutdruck und baue Stress ab, wie wissenschaftliche Studien beweisen.
 
Ein wenig PR darf dabei durchaus auch für die teilnehmenden Firmen abfallen. Neben der möglichen Bewerbung einer solchen Maßnahme durch das Unternehmen selbst erhalten alle Unternehmen, die sich am „Kollege Hund-Tag“ beteiligen, vom Deutschen Tierschutzbund eine Urkunde als "tierfreundliches Unternehmen". Das könnte zugleich auch ein kleiner Ansporn sein, die einmalige Aktion zur Dauereinrichtung werden zu lassen. Vor allem, wenn man auch intern positive Impulse für das Betriebsklima spürt. Das Anmeldeformular für die Aktion findet man auf der Website des deutschen Tierschutzbundes .

Kommentare (1)Add Comment
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geschrieben von Martina, Juli 02, 2009
Mist, verpasst, was habe ich meinem Chef wegen Hund im Büro schon in den Ohren gelegen. Keinen würde es stören, aber es könnte ja was passieren, bla bla. Deswegen muss mien Hund jeden Tag 5 Stunden alleine bleiben. Ich glaub ich gebe meinem Chef mal solche Unterlagen für das nächste Jahr. Steter Tropfen ...
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