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Anmeldung noch bis zum 15. Juni: Der deutsche Tierschutzbund ruft am 25. Juni 2009 zum bundesweiten „Kollege Hund“-Tag auf.
Allgemein bekannt sind bisher vor allem die positiven Einflüsse, die Hunde im therapeutischen Beriech und im Schuleinsatz haben können. Ob und wie sich ein Hund an den unterschiedlichsten Arbeitsplätzen positiv auswirken kann, ist bei den meisten Arbeitgebern noch umstritten. Der deutsche Tierschutzbund will dies nun ändern.
Für den 25. Juni ruft der Deutsche Tierschutzbund alle Unternehmen in Deutschland auf, sich am bundesweiten „tierischen Schnuppertag“ zu beteiligen. Interessierte Firmen können sich noch bis zum 15. Juni über das Formular unter www.tierschutzbund.de zum Aktionstag anmelden. Alle teilnehmenden Betriebe erhalten eine Urkunde, die sie zum tierfreundlichen Betrieb auszeichnet.
Der erste
Aktionstag „Kollege Hund“ im vergangenen Jahr war nach Angaben des Tierschutzbundes für alle beteiligten
Unternehmen ein großer Erfolg. Über 800 Firmen aus ganz Deutschland
gaben ihren Mitarbeitern die Gelegenheit, ihren Hund für den Schnuppertag mitzubringen. Der letzte Donnerstag im Juni soll
deshalb jetzt zum festen Aktionstag für Hunde im Berufsleben werden.
Der Verband in Bonn ruft damit zu mehr Toleranz gegenüber Vierbeinern
und deren Halter auf. Für viele Tierfreunde werde es zunehmend
schwieriger, die Hundehaltung mit dem Arbeitsleben zu vereinbaren.
Dabei sei ein Hund im Büro nicht nur gut für Vierbeiner und Herrchen
beziehungsweise Frauchen, auch die Arbeitsatmosphäre verbessert sich
und die Stimmung im Team steigt.
Der tierische Schnuppertag soll Mitarbeitern und Hunden dazu dienen,
ein mögliches Miteinander am Arbeitsplatz auszutesten. So können
Firmen, bei denen Hunde bisher tabu waren, ihre Berührungsängste
überwinden und Hundehalter dem Chef und den Kollegen – deren
Einverständnis vorausgesetzt - einmal ihren tierischen Freund
vorstellen.
„Schon bald merken dann auch die Skeptiker: Der Hund als Kollege wird
zum unverzichtbaren Teammitglied“, so Wolfgang Apel, Präsident des
Deutschen Tierschutzbundes. Aus eigener Erfahrung weiß er, dass der
Kollege mit der kalten Schnauze das Betriebsklima verbessert: „Das
tierische Teammitglied ist absolut förderlich, auch für das soziale
Miteinander. Wenn zum Beispiel ein Kollege kurz inne hält, um mit dem
Hund zu spielen oder auch beim Gassigehen einspringt, hebt das die
allgemeine Stimmung.“ Auch gesundheitlich profitierten Menschen von der
Anwesenheit der Hunde, allein das Streicheln eines Hundes senke den
Blutdruck und baue Stress ab, wie wissenschaftliche Studien beweisen.
Ein wenig PR darf dabei durchaus auch für die teilnehmenden Firmen abfallen. Neben der möglichen Bewerbung einer solchen Maßnahme durch das Unternehmen selbst erhalten alle Unternehmen, die sich am „Kollege Hund-Tag“ beteiligen, vom
Deutschen Tierschutzbund eine Urkunde als "tierfreundliches
Unternehmen". Das könnte zugleich auch ein kleiner Ansporn sein, die einmalige Aktion zur Dauereinrichtung werden zu lassen. Vor allem, wenn man auch intern positive Impulse für das Betriebsklima spürt. Das Anmeldeformular für die Aktion findet man auf der Website des deutschen Tierschutzbundes .
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