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Ob gefährliche Hunde-Leckerchen oder zu enger Kontakt mit Weihnachts-Brimborium. Ein paar Dinge sollte man definitiv beherzigen, damit es ein problemloses Weihnachten mit Hund wird.
Das Schoko-Problem
Stiftung Warentest hat schon vor Jahren darauf hingewiesen, (Heft 01/2004), amerikanische Untersuchungen bestätigten es letztes Jahr erneut: Schokolade, die für menschlichen Verzehr gedacht ist, kann für Hunde sehr gefährlich werden. Wenn größere Mengen Schokolade verfüttert werden, kann das im Extremfall für einen Hund sogar tödlich sein. Die Tiere reagieren äußerst empfindlich auf den Schokoladen-Bestandteil Theobromin, was auch schon in kleinen Mengen zu Erbrechen führen kann. Die gute Nachricht für Besitzer, nach deren Ansicht Weihnachten ohne Schoko für den Hund gar nicht geht - ja, es gibt im Fachhandel spezielle Hundeschokolade, die diesen Stoff nicht enthält.
"Spezialfutter" an den Festtagen
Quelle: pixelio.de
Der Braten war einfach zu groß und Tante Erna samt Anhang hat (zum Glück) abgesagt. Dann ist für den Restbraten die Gefriertruhe eindeutig der passendere Ort als der Hunde-Fressnapf. Mit falschen Leckerchen macht man sich selbst kurzfristig eine Freude aber nicht unbedingt dem Hund. Fettes, stark gewürztes und scharf gebratenes Essen ist für die Verdauung des Vierbeiners kein Spaß. Schon so mancher Besitzer hatte an Weihnachten mitsamt Haustier viel Bewegung an der kalten Luft, um einen anstehenden "Dünnpfiff" des Hundes an den passenden Orten zu verteilen. Tabu sollten aus Verletzungsgründen auch leicht splitternde Röhrenknochen vom Geflügel sein, manche sehen das Verfüttern von Knochen sogar generell noch kritischer. Zu guter Letzt stehen neben der bereits erwähnten Schokolade auch übrig gebliebene Plätzchen mit ihrem bekannt hohen Zuckeranteil auf der schwarzen Liste für Hunde-Weihnachtsfutter.
Gefahrlose Weihnachten
Ein seinem Geschenk-Leckerli entgegen wedelnder und aufgeregt herumspringender Hund kann auch schnell mal einen kleinen Christbaumbrand auslösen. Brennende Kerzen außer Reichweite anzubringen und den wackeligen Christbaumständer nicht mehr zu verwenden, kann da ein wahrer Segen sein.
Manche Hunde lieben es zudem, Papier oder Verpackungen zu zerlegen. Schenken Sie lieber einen Rinderhautknochen. Papier, vor allem buntes und glitzernd metallbeschichtetes Papier ist nicht zum Verzehr geeignet. Es können sich durch die Kauerei ungesunde Inhaltsstoffe lösen, die dem Tier schaden können. Gefährlich für den Verdauungstrakt können natürlich auch verschluckte Verpackungsmaterialien, Schnüre und ähnliches sein.
Was aber tun, wenn ein Hund aus Versehen "normale" Schokolade oder etwas anderes Schädliches gefressen hat und es ihm plötzlich schlecht geht? Besorgen Sie sich am besten vorab die Telefonnummer Ihres lokalen Tiernotrufdienstes bzw. des Bereitschaftsdienstes der ansässigen Veterinärärzte. Diese Nummer kann man auch unabhängig von Weihnachten gut gebrauchen.
Versuchen Sie gerade bei Vergiftungen am Telefon alle folgenden Fragen ruhig und möglichst vollständig beantworten zu können:
- Art und Menge der Nahrung
- Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme
- Wie alt ist das Tier und wieviel wiegt es
- Wie geht es Ihrem Hund: Muss er erbrechen, bemerken Sie ungewöhnliche Müdigkeit oder gar Schmerzen
- Haben Sie bereits etwas unternommen? Wenn ja, was?
Und da Sie ja für Weihnachten gewappnet sind und hoffentlich sowieso nichts passiert, sind Sie einfach beruhigter und können Weihnachten entspannter genießen. Frohe Festtage!
(Nachrichten-Autor: wok)
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Ich kann daher jedem - insbesondere den Besitzern gefräßiger Beagles - empfehlen, ihre Vorräte gut unter Verschluss zu halten oder am besten gar keine anzulegen - ist auch besser für die schlanke Linie ;-)
Frohe Weihnachten!