Der ARD-Korrespondent Peter Kujath hat da etwas sehr Schönes in Tokio ausgegraben. Das Gerät mit dem imponierenden Namen "Bowlingual Voice" soll es ermöglichen, Laute des Hundes für den Menschen zu "übersetzen" bzw. eher eine Interpretation der Gefühle des Hundes in Worte zu fassen. So schöne Dinge wie "Ich bin auch noch da", oder "Spiel mit mir" kommen dabei heraus.
Über 4000 verschiedene Hundelaute haben Tiermediziner dafür angeblich analysiert. Das ist für mich der eigentliche Knaller, wieviel unterschiedliche Laute akustisch in einem Hund drinstecken können, Respekt. Gerade will man noch großspurig sagen "hey, die Japaner erkennen nicht mal, wenn ihr Hund spielen will". Wenn man sich andererseits sicher ist, ein paar Tausend unterschiedliche Lautäußerungen eines Hundes klar differenzieren zu können, ist man wahrscheinlich auch reif für "Wetten dass".
Übrigens scheint das mit dem Hunde-Übersetzer noch ein eher asiatisches Phänomen zu sein. Solche Produkte sind auch in China seit ein paar Jahren auf dem Markt, ohne bis jetzt auch bei uns angekommen zu sein.
Vielleicht gibt es ja ein doppeltes Übersetzungsproblem und asiatische Hunde bellen anders als Irish Setter und deutsche Schäferhunde ?